Handarbeiten

Häkeln, Nähen, Stricken, Sticken - früher wurden diese Handarbeitstechniken noch in der Schule gelehrt, während wir heute alles, was mit Handarbeiten zu tun hat, aus Büchern oder in privaten Kursen lernen müssen. Dabei macht das Handarbeiten nicht nur Spaß und beruhigt die Nerven, sondern man bekommt am Ende auch noch etwas Schönes oder Nützliches dabei heraus.
Auch bei den verschiedenen Handarbeiten und Handarbeitstechniken wechseln sich die Trendthemen ab. Mal werden vor allen Dingen Socken gestrickt, mal werden Mützen gehäkelt und mal wird genäht. Es gibt reichlich Bücher zu diesen Themen (von denen ihr übrigens viele im Bereich "Buchvorstellungen" finden könnt), aber natürlich auch viele kostenlose Anleitungen im Internet. Einiges davon findet ihr hier und auf meiner "Handarbeits-Webseite" handarbeitswelt.de. Da Handarbeiten in der Regel mehr Zeit benötigen als Basteln, gibt es in diesem Bereich weniger Anleitungen. Ich bemühe mich aber, dies zu ändern. :-)
Ich selbst habe verschiedenen Handarbeitstechniken noch in der Schule gelernt: Häkeln, Stricken, Sticken, Nähen und Weben. Andere Techniken - wie zum Beispiel Klöppeln - wurde bei uns nicht unterrichtet und wieder andere Handarbeitstechniken - wie zum Beispiel das "Sträkeln" oder "Knooking" (eine Mischung aus Häkeln und Stricken) waren gar nicht bekannt. Auch über Patchworkarbeiten oder Quilten machte sich meine Handarbeitslehrerin wenig Gedanken - diese Techniken waren damals halt einfach nicht "in". Statt dessen strickten wir Hüttenschuhe, nähten ein Nadelheftchen, bestickten Deckchen und nähten Kissenbezüge. Allerdings muss ich gestehen, dass ich als Kind und als Jugendliche keine große Freude im Handarbeitsunterricht hatte - ich war einfach nicht genau und akkurat genug. Später allerdings, nachdem ich mir meinen ersten richtig tollen Pullover gestrickt hatte, änderte sich das schlagartig. 

Stickvorlage Alphabet

Wenn du gerne stickst und auch einmal ein Monogramm sticken möchtest, dann findest du hier die Stickvorlage für ein ganzes Alphabet, sowie die Zahlen 0 bis 9. Die Buchstaben sind ein bisschen mit Schnörkeln ausgeschmückt. Die Stickmuster stammen aus der Zeit um 1900 und wurden mit Neger-Glanz-Stickgarn oder Bela-Glanzgarn gestickt. Aber auch, wenn die Vorlagen schon mehr als Hundert Jahre alt sind, sind sie nach wie vor aktuell. Es gibt einfach Dinge, die werden und werden nicht alt. :-)

Babyhose aus alter Jeans

Aus einer alten Jeans kann man ruckzuck eine Babyhose nähen. Dabei werden die äußeren Nähte der Jeans erhalten, so dass man nur noch die inneren Nähte schließen muss. Ein weiterer Vorteil ist, dass alte Jeans schon oft gewaschen wurden - das bedeutet zum einen, dass der Stoff schön weich ist (selbst bei dickeren Stoffen) und zum anderen, dass Schadstoffe, die vielleicht im Stoff steckten, schon lange herausgewaschen wurden. Die Schnittmuster für Hosen für Babys im Alter von 0-3 Monaten und in Größe 80 findest du im Anhang.

Kleinkindersocken aus Wollresten

Eigentlich sollten diese selbstgestrickten Socken meinem Enkel passen - aber trotz mehrerer Versuche wurden sie immer wieder zu kurz. Wer weiß - vielleicht habe ich ja so lange für das Stricken gebraucht, dass die Füße schneller wuchsen als die Socken... :-) Aber egal, sie haben doch noch ein paar passende Füße gefunden - auch wenn diese fast ein Jahr jünger sind. Die nächsten Socken werden dafür dann passen und voraussichtlich werden es mehr als ein Paar, denn ich habe festgestellt, dass ich aus den Resten von jeweils einem Paar für Erwachsene noch ein Paar für ein Kleinkind stricken kann.

T-Shirt-Garn (Bändchengarn) selbermachen

Überall sieht man zur Zeit dickes Garn aus Stoffresten. Dieses Garn muss man nicht unbedingt kaufen - man kann es genausogut selbermachen. Man benötigt nur ein paar alte T-Shirts dazu, die so - anstatt in der Altkleidersammlung oder auf dem Müll zu landen - eine neue Aufgabe finden. Es handelt sich also um ein preisgünstiges Vergnügen, durch das man nicht nur Geld sparen sondern auch die Umwelt schonen kann - upcycling eben...

Sträkeln oder Knooking

Ich muss gestehen, dass sich mir der Sinn des "Knookings" bzw. "Sträkelns" bisher nicht wirklich erschlossen hat. Dies liegt vielleicht daran, dass ich sowohl Häkeln als auch Stricken kann und deshalb kein "Zwischending" brauche. Für diejenigen, die noch nicht wissen, worüber ich hier gerade schreibe: Es handelt sich um eine Häkeltechnik mit einer speziellen Häkelnadel, bei der das Resultat wie gestrickt aussieht. Vor einiger Zeit habe ich aber ein englischsprachiges Buch gefunden, in dem das Ganze noch mit einer dritten Technik kombiniert wird - dem Knüpfen. Und das finde ich nun doch wieder interessant...

Vom T-Shirt zum Rock

Man nehme zwei T-Shirts, schneide dort ein bisschen, schnibbel da etwas, nähe das Ganze wieder zusammen und voila, fertig ist ein neuer Rock. Verwenden kann man dafür nicht nur alte T-Shirts, die Flecken oder Löcher haben, sondern auch preisgünstige neue Shirts, wie es sie oft beim Discounter gibt.

Grüner Schal mit Spitze

Hier zeigen wir euch einen weiteren einfachen Schal, der durch das Hinzufügen einer Spitze nun ganz anders aussieht. Wieder besteht das benötigte Material aus Schal, Spitze, Nadel und Faden. Allerdings ist der Schal diesmal uni und die Spitze besteht aus einer Bordüre, die etwas fester ist als die Spitze, die wir beim Matrosenschal verwendet haben.

Arielle-Kostüm

Bald ist Karneval und spätestens dann werden wir ihr hin und wieder auf der Straße begegnen: Arielle. Meine Tochter nähte sich vor einigen Jahren dafür ein Arielle-Kostüm. Da ihr die Schnittmuster, mit deren Hilfe sie zur Meerjungfrau werden sollte, nicht gefielen, kaufte sie für ihr Kostüm zwei Schnittmuster und kombinierte diese miteinander.

Harumika

Harumika Puppen mit einem tollen Outfit zu bekleiden, ist ganz einfach. Hier findest du ein paar Beispiele, die meine Tochter und ich mit Hilfe von Stoffresten gestaltet haben. Eine ausführliche Anleitung dafür und weitere Informationen findest du hier. Und wenn dir das noch nicht reicht, habe ich hier noch ein Video für dich.

Modepuppe - Harumika

Bei meiner Suche nach Modepuppen oder Fashiondolls bin ich auch auf Harumikapuppen gestoßen. Diese Puppen eignen sich weniger zum Spielen (wie mit Barbies gespielt wird), sind aber für kleine und größere Modedesignerinnen eine wirklich tolle Sache. Das Beste ist eigentlich, dass man nicht nähen, stricken oder häkeln können muss, um die Puppen toll anzuziehen - es reicht, wenn man einige Stoffreste zur Hand hat.

Kostüme basteln: Edelweiß, Gretchen, Udine und Japanerin

Ich möchte euch nicht so gerne mit den langen Texten langweilen, deshalb habe euch jeweils das Wichtigste zusammengefasst. Allerdings werdet ihr sehen, dass das Kostüme nähen damals nicht leicht war. Wer sich heute ein schönes Kostüm anschaffen möchte, ohne selbst an die Nähmaschine zu müssen, kauft sich einfach eines. Ein Ratgeber dazu kann sogar dabei helfen, den richtigen Shop zu finden, in dem er mehrere Shops miteinander vergleicht.

Vom T-Shirt zum Kleid

Wer nicht das Geld dazu hat, sich trendige Kleider zu kaufen, dem bleibt immer noch die Möglichkeit, Kleider aufzupeppen oder - wie in diesem Fall - aus einem einfachen T-Shirt und einem passenden Stück Jersey ein Kleid zu nähen. Dafür kann man entweder ein neues T-Shirt kaufen oder man verwendet einfach eines, das man schon im Kleiderschrank hat und das vielleicht nicht mehr ganz der letzte Schrei ist.

Stickmuster-Programme

Foto: Pfaff

Gestern bin ich bei meinen Recherchen im Internet auf eine Seite mit Stickmuster-CDs gelangt. Bisher habe ich mich dafür nicht so sehr interessiert, aber nachdem ich gesehen habe, was man alles sticken kann, bin ich doch ziemlich fasziniert - schon alleine deshalb, weil viele der Muster so gar nichts mit dem zu tun haben, was ich mir bisher unter Maschinenstickerei vorgestellt habe.

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