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Kompostieren – die richtige Zusammensetzung

Gespeichert von Sarah am 6 Juli 2018
Kompostieren – die richtige Zusammensetzung

Kompostieren ist kinderleicht, wenn wenige Grundlagen beachtet werden. So eignen sich bei Weitem nicht alle Küchenabfälle. Eine gute Übersicht darüber, welche Abfälle nicht auf den Komposthaufen gehören und welche doch, gibt es bei Mein Schöner Garten. Auch auf den Feuchtigkeitsgehalt sollte geachtet werden: Während zu große Trockenheit den Abbauprozess zum Stillstand bringen kann, ist zuviel Nässe für die Kleinstlebewesen, die daran beteiligt sind, schädlich.

 

Grundsätzlich gilt: Je vielfältiger die Zusammensetzung des Komposts ist, umso besser wird er hinterher. Deswegen sollte Wert darauf gelegt werden, möglichst unterschiedliche Abfälle zu verwenden. Das ist auch deswegen sinnvoll, weil eine vielfältige Zusammensetzung die Kompostierung beschleunigt.

 

Der Boden sollte mit möglichst groben Material abgedeckt werden. Hierfür eignen sich beispielsweise gehäckseltes Holz, Reisig oder Baumschnitt. Das ist deswegen wichtig, damit genügend Luft an die oberen Schichten gelangt und Feuchtigkeit abgeleitet werden kann. Die unterste Schicht sollte 20 cm dick sein. Weitere Gartenabfälle können vermischt oder schichtweise darauf gegeben werden. Normale Gartenerde oder bereits fertiger Kompost kann ebenfalls in dünnen Schichten darauf gestreut werden. Dies sorgt dafür, dass die Abfälle noch schneller zersetzt werden. Um Regenwürmer anzulocken, lohnt es sich, Schnittlauch, Tee- oder Kaffeesatz oder Zwiebelschalen unter den Kompost zu mischen. Zu feuchte Gartenabfälle sollten immer mit trockeneren Abfällen gemischt werden und es lohnt sich, ab und zu Schichten mit gröberen Strukturen einzufügen, die die Luftzirkulation verbessern.

 

Zusatzstoffe wie Kompoststarter sind jedoch nicht notwendig, da die Kompostierung ein natürlicher Vorgang ist, der sich selbst reguliert. Es kann jedoch nicht schaden, ab und zu Blumenerde oder fertigen Kompost in dünnen Schichten aufzubringen. Auch die Zugabe von Stickstoff kann günstig sein, wenn vor allem trockenes Material wie Sägemehl, Rinde oder Stroh kompostiert werden soll.