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Unterschiedliche Dünger und Inhaltsstoffe

Gespeichert von Sarah am 23 Oktober 2019
Gärtnern

Im Garten und für Zimmerpflanzen werden normalerweise zwei Düngerarten, nämlich der organische und der mineralische Feststoffdünger, eingesetzt. Sie unterscheiden sich unter anderem in der Herkunft: Für organische Dünger werden kohlenstoffreiche Verbindungen benutzt, die in der Natur zu finden und pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sind. Sie geben die Nährstoffe langsamer an die Umwelt ab als mineralische Dünger und das Risiko, dass Mineralien ausgewaschen werden, ist wesentlich geringer. Mineralische Feststoffdünger (oder auch: anorganische Dünger oder Kunstdünger) bestehen normalerweise aus Mineralien, die beim Bergbau gewonnen werden und durch chemische Prozesse veredelt werden. Während es beim mineralischen Dünger zu Schwermetallablagerungen und Verunreinigung des Grundwassers kommt, ist dies bei organischen Düngern nur eingeschränkt der Fall. Da auch die Gewinnung der Mineralien bei mineralischen Feststoffdüngern meistens sehr viel Energie kostet, sind organische Dünger wesentlich umweltfreundlicher als anorganische Düngemittel.

 

Innerhalb der Dünger gibt es weitere Unterscheidungsmöglichkeiten. Häufig ist die Einteilung nach Wirkungszeitraum in schnellwirkender Dünger, Langzeitdünger und Depotdünger. Dünger lassen sich außerdem nach ihrer Konsistenz (Gas-, Flüssig- oder Feststoffdünger) unterscheiden. Zusätzlich gibt es zahlreiche Dünger, die auf die Bedürfnisse bestimmter Pflanzen abgestimmt sind, wie beispielsweise Rosendünger. In ihnen sind die Mineralstoffe dann im besten Falle in einem bestimmten Verhältnis zugegeben, die der entsprechenden Pflanzenart entgegenkommt. In den meisten Fällen sind solche Produkte allerdings nicht notwendig, zumal sich richtiges Düngen auch nach dem Boden richtet und viele Firmen die Zusammensetzung der verschiedenen „Spezialdünger“ kaum ändern. Um einen guten Dünger zu finden, ist der Preis vernachlässigbar. Wichtig ist die Zusammensetzung des Düngers, die normalerweise auf der Verpackung angegeben ist.

 

Alternativen zu den im Handel käuflichen Düngern findest du hier.