Basteln mit dem 3D-Pen Druckerstift

3. November 2014 - 18:02 -- Bastelfrau


Vor einiger Zeit habe ich den 3D Free Sculpt 3D-Pen zum Testen zugeschickt bekommen. In verschiedenen Videos hatte ich schon gesehen wie der Pen funktioniert, allerdings fand ich die Ergebnisse nicht so toll. Trotzdem dachte ich mir, dass man damit doch einiges Basteln könne… Und zwar so, dass es nicht nur gut aussieht, sondern auch Sinn macht...

Als ich den 3D-Pen das erste mal bei Pearl gesehen habe, war ich eigentlich direkt begeistert. Nicht deshalb, weil die im Video gearbeiteten "Skulpturen" so toll gewesen wären, sondern weil es in meinem Kopf direkt anfang zu rattern: Dies könnte man machen oder dieses, und jedes funktioniert bestimmt auch und überhaupt...



In der Packung sind der 3D-Stift, ein Kabel und das  Filament in zwei verschiedenen Farben enthalten. Ich bekam außerdem noch drei weitere Farben zum Ausprobieren dazu. Ganz wichtig und leider gar nicht mehr selbstverständlich: Es ist auch eine deutschsprachige Anleitung enthalten.

Die drei Zusatzfarben waren Vakuumverpackt und mit einem Silicagel-Tütchen versehen. Ich gehe deshalb davon aus, dass man das Filament trocken aufheben sollte.

Zu Bedienen ist der Stift ganz einfach. Man heizt ihn auf, steckt das Filament in die dafür vorgesehene Öffnung und drückt den "Vorwärts"-Knopf. Das Filament wird eingezogen und kommt vorne in "Strichform" wieder heraus. Direkt an der Düse ist das Plastik sehr heiß und dadurch auch formbar. Man kann also schreiben und zeichnen - und ja, man kann tatsächlich senkrecht nach oben in die Luft zeichnen.

Ich dachte mir, dass man mit Sicherheit tolle Schriftzüge damit gestalten kann und machte mich gleich ans Werk. Es dauerte keine zwei Minuten bis mir klar war, warum die Ergebnisse im Produktvideo "so wenig schön" aussahen. Es handelt sich hier um ein Gerät, mit dem man nicht sofort Erfolgserlebnisse hat. Im Gegenteil - hier ist üben, üben und nochmals üben angesagt - aber dann kann man wirklich tolle Sachen damit machen.

Also habe ich erst einmal ein bisschen schreiben geübt:



Bild: Ein bisschen Verlust ist immer...

Langsam wurde es dann aber doch etwas...

Das Filament lässt sich problemlos wechseln. Dazu wird einfach der "Rückwärts"-Knopf gedrückt und schon wird das Filament hinten wieder ausgespukt.

Oder man schiebt einfach eine zweite Farbe hinterher. Die beiden Farben gehen dann nahtlos ineinander über.

Mein Fazit:

Hätte ich den Stift nicht zum Testen bekommen, hätte ich ihn mir wahrscheinlich gekauft - ich war einfach zu neugierig. Im Nachhinein - auch wenn ich noch lange nicht so gut damit umgehen kann, wie ich es mir wünsche - muss ich sagen: Würde ich auch wieder machen! Ich denke der Stift ist eine Bereicherung in meiner Bastelkiste - wenn ich auch noch ein wenig üben muss...

 






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