Ordnung im Bastel- oder Handarbeitszimmer mit Kunststoffboxen



Manche von uns haben das Glück, ein eigenes Bastelzimmer zu haben. Zu Anfang hat man vielleicht nur einen Tisch und ein paar alte Schränke oder Regale zur Verfügung und lagert seine Materialien in Kartons. Wenn das Material im Laufe der Zeit mehr wird, lohnt es sich aber, sich ein richtiges Ordnungs- bzw. Lagersystem zu "installieren". Zum einen sieht es im Raum dann nicht mehr nach Kraut und Rüben aus, zum anderen findet man seine Sachen einfach schneller.

Sehr wichtig sind für mich große Sortierkästen. Hier bin ich mittlerweile von Holz auf Kunststoff umgestiegen. Früher habe ich meine Perlen nämlich in Setzkästen aus Holz untergebracht. Das war praktisch, wenn ich die Perlen auf Kunsthandwerkermärkten verkauft habe, denn ich konnte sie einfach so, wie sie waren, auf den Tisch stellen. Jetzt, wo ich nur noch damit bastel, sind diese Kästen aber eher unpraktisch - es sammelt sich wahnsinnig viel Staub darin an und die Setzkästen sind einfach zu schwer. Bei Kunststoffboxen mit Deckel fällt nicht nur dieses Problem weg, Es sind zum Beispiel auch die Abtrennungen zwischen den einzelnen Fächern dichter, so dass kleinere oder flachere Perlen nicht ins Nebenfach rutschen. Wenn Deckel und Fachabtrennungen genau ineinander passen, kann man die Sortierboxen sogar einfach hochkant stellen, ohne dass alles durcheinander gerät. Solche Sortierkästen habe ich mir bei ab-in-die-box.de schon ab 2 Euro gekauft.

Auch bei Stiften und Farben bin ich mittlerweile zu Kunststoffboxen übergegangen - wenn nämlich einmal etwas ausläuft, lassen sich die Boxen einfach wieder abwaschen und alles ist wieder in Ordnung.

Bild: Praktisch - die Boxen lassen sich gut stapeln.

Da ich kein Bastelzimmer, sondern einen Bastelkeller habe und wir vor einigen Jahren einen Wasserrohrbruch hatten, der dafür sorgte, dass der Keller unter Wasser stand, versuche ich, meine Bastelmaterialien möglichst so zu lagern, dass sie bei einem erneuten Wassereinbruch nicht zu Schaden kommen (Gerade bei den häufigen Unwettern, die wir seit einiger Zeit haben, ist der Gedanke leider nicht abwegig). Dabei nutze ich zum Teil sogar noch Pappboxen, die oben in den Regalen stehen. Obwohl die Pappboxen natürlich nicht wasserfest sind, bieten sie mir den Vorteil, dass ich mit ihnen, bevor ich sie befülle, noch basteln kann. :-) Aber wie schon oben erwähnt, müssen die Pappboxen nach oben... Unten stehen Kunststoffboxen, die weitgehend wasserdicht sind.



Bild: ein unbehandelter Pappkarton...

Bild: Und hier ein Karton, der mit Servietten beklebt wurde. Schön (einer meiner Lieblingskartons), aber leider nicht wasserdicht.

Und zu guter Letzt haben die Kunststoffboxen noch einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Vorteil: Sie sind leicht!



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