Direkt zum Inhalt

Der Sommer ist für Menschen mit Nutzgarten Einkochzeit. Doch auch Menschen ohne Garten können von günstigen Angeboten profitieren. Wer Obst und Gemüse saisonal kauft, spart nicht nur Geld, sondern reduziert auch Schadstoffe, die aus dem Transport aus wärmeren Regionen in der Winterzeit resultieren. Einkochen ist zwar etwas zeitaufwändig, erfordert jedoch kaum Vorkenntnisse und das Ergebnis macht meistens Spaß, zumal Gourmets auf diese Weise ihre Wunschkreationen selbst herstellen können.

Das wichtigste Gesetz beim Einkochen ist: Hygiene! Einmachgläser sollten vor dem Befüllen mit sehr heißem Wasser ausgespült werden. Auch Auskochen kann nicht schaden. Die Verschlüsse werden mit etwas Essig ebenfalls wenige Minuten gekocht. Außerdem sollte das verwendete Obst einwandfrei sein, da die fertige Marmelade sonst gären kann. Wer noch nicht genügend Obst zusammen hat, kann es problemlos einfrieren, bis er genug zusammen hat.

 

Welche Zutaten werden benötigt?

Damit eine angenehme Konsistenz erreicht wird, sind Verdickungs- oder Bindungsmittel notwendig. Eine der praktischsten Zusätze ist fraglos der Gelierzucker, der das Einkochen vereinfacht und beschleunigt. Allerdings ist es nicht möglich, das Verhältnis von Zucker zu Frucht frei zu bestimmen und häufig enthalten Gelierzucker unnötige Zusatzstoffe oder ökologisch bedenkliche Zutaten wie Palmöl. Die Verwendung von Pektin ist weniger praktisch, dafür können Zuckeralternativen genutzt oder der Zuckergehalt frei bestimmt werden. So ist beispielsweise Süßen mit Agavendicksaft oder Süßstoffarten möglich, wenn auf Zucker verzichtet werden soll. Allerdings sollte beachtet werden, dass der Zucker als Konservierungsmittel dient und die Haltbarkeit der Marmelade abnimmt, je weniger Zucker enthalten ist. Auch Agar-Agar eignet sich, allerdings nur für Früchte, die nicht all zu viel Säure enthalten.

 

Das richtige Einfüllen

Für das Einkochen sind spezielle Gläser tatsächlich am Besten geeignet, da sie luftdicht schließen. Das ist wichtig, da sonst Bakterien und Luft in die Marmelade gelangen können und sie so schneller verdirbt. Schaum, der sich beim Kochen bilden kann, gehört nicht in die Marmelade, sondern sollte mit einem Schaumlöffel abgeschöpft werden. Beim Befüllen sollte darauf geachtet werden, dass keine Zwischenräume bestehen bleiben, weswegen das Glas währenddessen leicht auf die Arbeitsfläche geklopft werden sollte. Nach dem Verschließen sollten die Gläser umgedreht werden und 10 Minuten auf dem Kopf stehen.

8 Rezepte für grüne, unreife Tomaten

Gespeichert von Bastelfrau am 12 Oktober 2019
Grüne Tomaten

Wenn die Tomaten im Herbst an den Pflanzen nicht mehr reif und rot werden, muss man sie nicht unbedingt wegwerfen, denn man kann sie durchaus noch essen.

Kappstachelbeere

Gespeichert von Bastelfrau am 18 März 2019
Physalis edulis, Alkekengi oder Jerusalemkirsche

Die Kultur der einjährigen Alkekengi, Jerusalemkirsche, Kap-Stachelbeere oder  Peruvianische Schlutte (Physalis edulis) gleicht der des Liebesapfels, man pflanzt in Abständen von 80 cm.

Grüne Erbsen in Flaschen

Gespeichert von Bastelfrau am 19 August 2018
Grüne Erbsen in Flaschen

Nicht jede Erbse eignet sich zum Konservieren gleich gut. Vorzuziehen sind die kleinen, ganz besonders süß schmeckenden, einheimischen Sorten.

 

Kohlenhydratarm einmachen und Marmelade kochen

Gespeichert von Bastelfrau am 4 Juli 2013
Kohlenhydratarm einmachen und Marmelade kochen

Leute, die sich nach kohlenhydratarmen Diäten ernähren und/oder unter Diabetes mellitus Typ II leiden, versuchen so gut wie möglich, Kohlenhydrate einzusparen.

Lebensmittel einkochen abonnieren