Vegetarische Bratlinge, Klopse und "Bratenspeisen"



Bratlinge, Klopse und "Bratenspeisen" sind eine tolle Fleischalternative. Sie werden aus der gleichen Masse hergestellt und nur unterschiedlich geformt. Gleichzeitig kann man bei der Zubereitung die Reste vom Vortrag verarbeiten, so dass man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Bei den folgenden Rezepten handelt es sich um sehr alte Rezepte, bei denen es eher um's Sparen und Resteverwertung ging, als um vegetarische Küche - was aber nichts daran ändert, dass es sich um vegetarische Rezepte handelt, die man auch leicht so abändern kann, dass sie vegan sind..

Krautklopse 
Einen kleinen Weißkrautkopf in Salzwasser nicht zu weich kochen und anschließend auf einem Sieb abtropfen lassen. 
Eine Zwiebel schälen und hacken. Den Weißkohl ebenfalls kleinhacken und etwas ausdrücken.
Zwei Eier hart kochen, schälen und kleinhacken.
Alles mit einem frischen Ei, etwas Muskat, etwas Semmelbröseln, einige gehackte Kapern und Salz vermengen.
Aus der Masse große Klöße formen und diese nebeneinander in einer Rahm- oder Tomatensauce langsam aufkochen. 

Reisbratlinge
Reis kochen und abtropfen lassen. 
Rohe Sellerie reiben. Eine Zwiebel schälen und in Würfelchen schneiden.
Den Reis mit der Sellerie, Petersilie, Zwiebel und Salz vermischen und durch den Fleischwolf geben.
Aus der Masse längliche Reisbratlinge formen, in Ei und Paniermehl wälzen und in sehr heißem Fett schwimmend ausbacken.
Dazu passen Salzkartoffeln, Salat und Mayonaise.

Bratenspeisen
Die Masse für Bratenspeisen kann man zum Beispiel aus Gries, Gerste, Buchweizenschrot oder Kastanien zubereiten, indem man davon einen sehr steifen, dicken Brei kocht (zum Beispiel in der Kochkiste). 
Der Brei wird dann mit Zwiebeln, Petersilie, reichlich Reibekäse, Majoran und sonstigen beliebigen Gewürzen vermischt und genau so weiterverarbeitet wie Frikadellen aus Fleisch oder Fisch.
Allerdings muss der Teig fester sein. Das Fett, in dem sie gebraten werden, muss sehr heiß sein, so dass es leicht zu rauchen anfängt, vebor man die Bratlinge hinein legt. Dadurch wird verhindert, dass sie zu viel Fett aufsaugen und schwer verdaulich werden.
Wenn man den Teig als Braten zubereiten möchte, fettet man eine Rehrückenform gut ein und schwenkt sie mit Semmelbröseln aus. Dann wird die Masse, die in diesem Fall nicht so fest sein muss, in die Form gefüllt. Bevor der "Braten" in den Backofen geht, kommen noch einige Butterstückchen darauf.



Bratlinge aus Hülsenfrüchten und Kartoffeln
Ein Pfund getrocknete Erbsen über Nacht kalt einweichen und anschließend weichkochen. Gut abtropfen lassen. 
Ein Dreiviertel Pfund Kartoffeln kochen und schälen.
Ein Brötchen in Wasser einweichen.
Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Petersilie waschen und kleinschneiden. Kräuterkäse reiben.
125 g Fett erhitzen. Zwiebeln und Petersilie darin anrösten.
Majoran, Muskat, Zitronenschale, etwas Suppenwürze dazugeben und alles miteinander vermischen. 
Die Masse durch einen Fleischwolf geben.
Sollte der Teig noch zu flüssig sein, etwas geriebene Semmel dazugeben.

Erbsenbraten, Erbsenbratlinge und Erbsenwürstchen
Ein Pfund geweichte Erbsen mit etwas Beifuß, Butter, 3 Karotten, 1 Zwiebel, Salz und Suppenwürze weich kochen.
Mehl und geriebene Semmel dazugeben und den Teig in die gewünschte Form bringen. Fett erhitzen, die Bratlinge oder Würstchen hineingeben und unter öfterem Begießen und Bestreichen mit dem Fett im Backofen fertigbacken.
Wer mag, schneidet drei Äpfel in feine Scheibchen und brät sie mit.
Zum Schluss Sauerrahm zur Sauce geben und das Ganze mit Kastanien und Rotkohl servieren.

Tipps und Tricks
Für Bratlingen muss der Teig etwas fester sein. Es ist besser, wenn man sie vor dem Braten paniert.
Das gleiche gilt für Würstchen. Diese rollt man auf einem Mehl oder Paniermehl bestreutem Brett aus und schneidet sie mit dem Messer in gleich lange Stücke. Dann werden sie eventuell noch einmal paniert und knusprig gebraten.

Kreative Küche: 


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