Basteln mit der Filibox - Teil 1



Kurz vor Weihnachten trudelte die Filibox bei uns ein. Da meine kleine Nichte (7 Jahre) zu Besuch war, hatte ich mir gedacht, dass wir zusammen basteln könnten - meine Nichte, mein Enkel (4 Jahre alt) und ich. Nach einem kurzen Blick in die Box wurde allerdings schnell klar, dass ich das mit zwei kleinen Wirbelwinden gleichzeitig nicht alleine schaffen würde. Also musste meine Jüngste - die natürlich auch schon erwachsen ist - noch mithelfen. So hatte jedes der beiden Kinder eine "Betreuerin", was leider auch nötig war. Später habe ich dann noch eine weitere Bastelide aus der Filibox mit meinem Enkel ausprobiert - eine weitere Idee steht noch für die nächsten Tage an… Hier aber erst einmal der Bericht zum gemeinsamen Basteln der beiden Kinder.

Bei der Durchsicht der Materialien war schnell klar, dass die Kinder ein Projekt zusammen basteln würden - nämlich einen Fotorahmen für vier Bilder in Kleeblattform.

Das Material für den Bilderrahmen war leider sehr knapp bemessen. Es war genau das enthalten, was benötigt wurde. Normalerweise würde ich sagen "Kein Problem". Allerdings fand ich die Tatsache, dass genau vier Musterbeutelklammern im Set enthalten waren, schon etwas "knickerig". Gerade solche Teile fallen gerne einmal herunter. Da wären ein oder zwei Ersatzklammern nicht schlecht. Auch beim enthaltenen Tonpapier hätte es ein bisschen mehr sein dürfen - ein Ersatzblatt in jeder der zwei Farben wäre nicht schlecht gewesen. Stattdessen gab es für den Stiel, für den man kein ganzes Blatt benötigt, nur ein halbes... Und eigentlich hätte man Tonkarton dafür benötigt, mit dem Tonpapier ist der Rahmen leider sehr "wabbelig" geworden.

Außerdem benötigt man doch einiges an zusätzlichen Werkzeugen bzw. Material: Klebstoff, Schere, Bürolocher und Stift. Schere, Bürolocher und Stift sehe ich ein - Klebstoff sollte eigentlich in der Box enthalten sein - schließlich gibt es auch kleine Tuben Kleber.

Bild: Das Material für das Kleeblatt - leider von der Farbe her etwas verfälscht. Das Tonpapier ist nämlich hell- und dunkelgrün.

 

Zum Ablauf

Wir haben zuerst einmal die Schablonen ausgeschnitten. Das haben die Erwachsenen gemacht - schon alleine um sicher zu stellen, dass wir nach der Schneideaktion auch wirklich noch eine Schablone haben.

Bild: Das Papier samt der ausgeschnittenen Schablonen.



Danach haben die beiden Kinder Teamwork gemacht: Das eine hat die Schablonen übertragen, das andere das Tonpapier ausgeschnitten. Beide Kinder benötigten dabei ein kleines bisschen Hilfe.

Bild: Beim Schablonen nachzeichnen ist es ganz hilfreich, wenn ein Erwachsener die Schablone auf dem Papier festhält.

Auch beim späteren Zusammenkleben der einzelnen Blätter ist die Hilfe eines Erwachsenen gefragt.



Bild: Das Zusammenkleben des Rahmens sollte eigentlich einfach sein. Da der Rahmen aber sehr groß und das Papier sehr weich ist, gestaltet sich dieser Punkt eher schwierig für kleine Kinderhände.

 

Mein Fazit

Eigentlich handelt es sich bei der Filibox ja um eine Bastelbox für Kinder - und da geht beim Basteln schon einmal etwas daneben oder es fällt etwas herunter. Das sollte man bei der Materialzusammenstellung einer solchen Box vielleicht etwas mehr berücksichtigen.

Die Box ist für Kinder ab 3 Jahren. Mein Enkel mit seinen 4 Jahren könnte allerdings - zumindest mit dieser Box - damit auf keinen Fall alleine basteln. Dies bezieht sich übrigens auch schon auf die weiteren beiden Bastelideen, die in der Box vorhanden sind.

Alle Bastelboxen für Kinder, die ich bisher ausprobiert habe, haben eines gemeinsam: Man bezahlt für die Ideen, die Anleitungen und die Bastelvorlagen - das Material wäre das Geld auf keinen Wert. Bei dieser Box ist es aber so, dass man sehr viel für die Ideen usw. bezahlt und nur sehr wenig für das Material - es ist wirklich nur sehr, sehr knapp bemessen.

Erhältlich ist die Filibox hier.







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