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Muttermilchschmuck: Außergewöhnliche Einzelstücke

Die Bindung zwischen dem Baby und der Mutter ist einzigartig, unbeschreiblich und wunderschön zugleich. Nicht nur das Kennenlernen und das Kuscheln sind wunderschöne und einzigartige Momente, an die man sich gerne zurückerinnert. Mütter beschreiben vor allem die Stillzeit als etwas ganz Besonderes. Kein Wunder, denn dieser intime Moment gehört nur der Mama und ihrem kleinen Liebling.

 

Wer nun Erinnerungstücke kreieren möchte, muss längst nicht mehr nur die Kamera in die Hand nehmen. Es gibt mittlerweile auch wunderschönen Muttermilchschmuck. So unter anderem Perlen, Herzen und andere Figuren, welche als Kettenanhänger getragen werden können. Diese lassen die Herzen der Mütter höher schlagen und sind eine wundervolle Erinnerung an diese ganz besondere Zeit. Allerdings ist es leider so, dass die Muttermilchperlen und anderer Muttermilchschmuck sehr teuer sind und viele Mütter sich den Kauf gar nicht leisten können. Warum also nicht selbst kreativ werden?

Muttermilchschmuck selber machen

Der Schmuck wird, wie der Name bereits vermuten lässt, aus echter Muttermilch hergestellt. Die Muttermilch selbst kann jede Mutter problemlos ausstreichen oder mit einer Handpumpe abpumpen. Dabei wird die Muttermilch in einem kleinen Behälter aufbewahrt und kalt gestellt. So ist sie länger haltbar, falls man nicht direkt mit dem Basteln beginnen kann. Für den Schmuck selbst werden ca. 200 ml Muttermilch, eine Spritze, Harz und Härter sowie ein Schmuckrohling benötigt. Letztere sind oftmals aus Edelstahl gefertigt. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Schmuckrohlingen, sodass für jeden Geschmack etwas Passendes zu finden ist. Wer im Bereich Muttermilchperlen DIY selber tätig werden möchte, der kann auch komplette Startersets online bestellen.

So funktionierts

Sobald man alle wichtigen Utensilien zusammen hat und ausreichend Milch sammeln konnte, kann es auch schon losgehen. Die Muttermilch wird zu allererst einmal kurz auf der Herdplatte erhitzt und anschließend in den Kühlschrank gestellt. Sobald die Muttermilch gut abgekühlt ist, kann beobachtet werden, dass ganz oben eine weiße Fettschicht schwimmt. Mit Hilfe einer Spritze kann man nun die darunter befindliche Flüssigkeit einziehen, bis schlussendlich nur noch das Fett vorhanden ist.
Anschließend wird die Harz-Härter-Mischung nach den Herstellerangaben vorbereitet, wobei die Menge je nach Anhänger variiert und im Durchschnitt bei 10 ml liegt. Mit Hilfe von einem Holzspachtel kann man nun das Fett aus dem Milchglas nehmen. Dieses wird unter das Kristallharz gemischt. Zu guter Letzt wird die Mischung in den Schmuckrohling gegeben. Wer das Schmuckstück noch etwas individueller gestalten möchte, hat noch die Möglichkeit, etwas feinen Glitzerstaub hinzuzugeben.
Wichtig ist, geduldig zu sein. Das neue Schmuckstück muss ganz in Ruhe aushärten. Bis zur kompletten Aushärtung sollten mindestens 24 Stunden vergehen. Dabei sollten Eltern darauf achten, dass die Kinder nicht drankommen.

Was kann man noch alles aus Muttermilch machen?

Muttermilchschmuck war noch nie so beliebt, wie es heute der Fall ist. Kein Wunder also, dass es hier schon längst nicht mehr nur bei den kleinen Perlenanhängern für die Kette bleibt. Heutzutage kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, denn erlaubt ist stets, was auch gefällt. Wie wäre es also mit neuen Ohrringen oder einem Anhänger für ein Armband? Sogar Broschen mit kleinen niedlichen Details lassen sich aus Muttermilch zaubern.

Fazit – wunderschöne Erinnerungsstücke für die Ewigkeit

Viele Mütter denken stets gerne und voller Liebe an die einzigartige Stillzeit zurück. Denn die intimen Momente verbinden Mutter und Kind miteinander. Doch leider ist die Stillzeit viel zu schnell vorbei. Wer sich gerne an diese besonderen Momente zurückerinnern möchte, findet in dem Schmuck aus Muttermilch die optimale Lösung. Wer diese dann auch noch selbst herstellt, wird auch in der Herstellung selbst viel Freude finden.

Bild von Nikki Kamminga auf Pixabay.de