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Schablonieren und Doodeln

Gespeichert von Bastelfrau am 22 April 2014
Schablonieren und Doodeln

Im Rahmen meiner Prägeversuche mit der Grand Calibur habe ich Kunststoffschablonen von Viva Decor ausprobiert, die zum Schablonieren gedacht waren - nicht zum Prägen. Dementsprechend hat das Prägen dann auch nicht wirklich funktioniert. Allerdings wollte ich das (schwach) geprägte Papier auch nicht wegwerfen und habe also versucht, zu retten, was zu retten war...

 

Ausgangspunkt:

Ich habe mit Viva-Schablonen und der Grand Calibur ein Muster in Karteikartenkarton geprägt. Da die Schablonen aber nicht zum Prägen, sondern zum Schablonieren gedacht sind, war die Prägung nur sehr schwach und kaum zu sehen.

 

Bild unten: geprägt und eingefärbt - trotzdem ist die Prägung kaum sichtbar.

kunststoffschablone.jpg

Mein erster Rettungsversuch bestand darin, dass ich die Schablone auf die Prägung gelegt habe und das Ganze normal mit Paper Design Color schabloniert habe. (Dafür wird die Farbe mit einem Schwammpinsel aufgenommen und auf die Schablone getupft. Die ausgesparten Felder werden dann auf dem Papier eingefärbt.) Das Resultat war durchaus in Ordnung. Das Papier sah aus wie schabloniert - von der Prägung war allerdings gar nichts mehr zu sehen. Sie war aber nach wie vor vorhanden, denn fühlen kann man sie noch. :-)

 

Da mir das Ganze so zu langweilig aussah, fing ich dann an, mit einem schwarzen Filzstift zu "doodeln" - also einfach darauf herumzukritzeln. Und das ist dabei herausgekommen:

Mein Fazit bei der Geschichte:

1. Mit dünnen Kunststoffschablonen und einem Prägegerät Karteikartenkarton zu prägen funktioniert zwar, bringt aber keine wirklich guten Ergebnisse.
2. Das Schablonieren mit solchen Schablonen und nur einer Farbe wirkt ziemlich langweilig. Man muss dann noch ordentlich weiter ausarbeiten.
3. Doodeln gibt der Sache noch einmal einen besonderen Pfiff und macht einfach Spaß.

 

Bezugsquelle:

Sowohl die Schablonen als auch die Paper-Soft-Color waren Bestandteil eines Bastelsets von HSE24. Beides sollte aber - einzeln - auch bei Ebay und in diversen Shops erhältlich sein.

 

Info:

Wer genau hinsieht, erkennt, dass es sich hier nicht um wirkliche Schritt-für-Schritt-Aufnahmen handelt. Auf den drei Bildern befindet sich Papier, das mit verschiedenen Schablonen geprägt wurde, die aber sehr ähnlich sind. Bei den beiden farbigen Mustern sieht es so aus, als wäre wenigstens die verwendete Farbe gleich - ist sie aber nicht. Eines der Papiere habe ich mit Paper-Soft-Color eingefärbt, das andere mit Papierdesign Color. Den einzigen Unterschied, den ich persönlich bei diesen beiden Farben feststellen konnte: Für das Papierdesign Color habe ich rund zwei Euro weniger bezahlt als für das Paper-Soft-Color.