14. Juli 2024

Affirmationen für ein glückliches und erfülltes Leben

Affirmationen für ein glückliches underfülltes Leben Titelbild

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Wir alle wollen ein glückliches und erfülltes Leben führen. Häufig macht uns dabei eine negative Denkweise ein Strich durch die Rechnung. Denn viele Menschen werden unterbewusst von negativen Glaubenssätzen – häufig aus der Kindheit – beeinflusst. Positive Affirmationen sollen einen dabei helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. So kannst du mit Affirmationen ein glücklicheres und erfüllteres Leben leben:

Was sind Affirmationen?

Affirmationen sind im Grunde positive Glaubenssätze, die uns dabei helfen sollen, eine grundlegende positive Veränderung in unserem Unterbewusstsein auszulösen. Daher sind Affirmationen auch eine Form der Autosuggestion. Häufig benutzen wir Affirmationen ganz automatisch. Wenn wir uns beispielsweise vor eine schweren Prüfung oder einem Vortrag selber sagen „Du schaffst das“. Man kann solche positiven kurzen Glaubenssätze zu jedem Thema verwenden, bei dem man sich eine Veränderung wünscht. Damit Affirmationen aber Wirkung zeigen, muss man einige Dinge beachten. Dabei sollte man vor allem darauf achten, dass man sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzt. Sonst kann es passieren, dass man eher das Gegenteil erreicht.

So wirken Affirmationen

Durch eine regelmäßige Wiederholung der Affirmationen werden neue neuronale Verbindungen im Gehirn geschaffen. Dieser Prozess braucht allerdings Zeit. Schließlich sollen alte Verbindungen, die zum Teil schon Jahrzehnte bestehen, überschrieben werden. Die Affirmationen haben aber auch den Vorteil, dass man sich alleine schon durch ihre Formulierung seiner eigenen Ziele und Träume bewusster ist. Wenn man die Affirmationen regelmäßig anwendet, hat man sie außerdem immer vor Augen und kann Chancen und Erfolge besser wahrnehmen. Darüber hinaus hat das Aufsagen der Affirmationen auch einen Einfluss auf das Belohnungszentrum im Gehirn. Außerdem haben auch selbstgemachte Komplimente, einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung und unseren Selbstwert.

Positive und realistische Affirmationen

Das wichtigste bei der Verwendung von Affirmationen ist es, dass sie zu einem passen und das man selbst an sie glauben kann. Deswegen solltest du sie selber formulieren. Als Beispiele kannst du dir positive Affirmationen im Internet oder in Büchern anschauen. Am besten formulierst du sie dann auf deinen eigenen Sprachgebrauch um. Dabei kann es helfen, wenn man den Satz in verschiedenen Varianten aufschreibt. Dann kann man sich den Satz aussuchen, der am besten zu einem passt. Im Grunde sollte man diesem Satz dann um die 3 Monate treu bleiben. Aber wenn der Satz sich auch nach ein paar Tagen nicht richtig anfühlt, ist es besser wenn man ihn etwas anpasst. Gerade dann, wenn immer wieder negative Gedanken bei der Wiederholung der Affirmationen aufkommen. Es kann auch passieren, dass sich der Satz nach ein paar Wochen nicht mehr richtig anfühlt. Auch dann sollte man ihn verändern.

Die Affirmationen sollten positiv, zukunftsgewand und hoffnungsvoll sein. Allerdings ist es wichtig, dass sie auch erfüllbar und realistisch sind. Wenn man stark übergewichtig ist, tut man sich keinen Gefallen damit, wenn man als Affirmation nimmt „Ich bin schlank“. Besser wären Glaubenssätze wie „Ich arbeite jeden Tag an meinem Wunschgewicht“ oder „Ich liebe meinen Körper so wie er ist“.

Affirmationen formulieren

Wichtig bei der Formulierung der Affirmationen ist außerdem, dass man keine Verneinungen benutzt. Man sollte beispielsweise keine Sätze nehmen wie „Ich bin nicht hässlich“ oder „Ich rauche heute keine Zigarette“. Wenn man jemanden sagt, er solle nicht an einen Apfel denken, denkt dieser in der Regel automatisch an einen Apfel. In den oben genannten Beispielen würde sich daher eher einprägen, dass man hässlich ist und die Zigarette wäre auch omnipräsent in den Gedanken.

Stattdessen sollte man sich lieber überlegen, was man stattdessen möchte bzw. tun möchte. Für das Beispiel mit den Zigaretten könnte der Satz lauten: Wenn ich eine Zigarette rauchen möchte, trinke ich stattdessen ein Schluck Wasser oder gehe ein paar Schritte“. Für das erste Beispiel wäre der Satz „Ich bin schön!“ am naheliegendsten. Allerdings kann er sich sehr falsch anfühlen, wenn man Probleme mit seinem Äußeren hat. Stattdessen könnte man als Affirmation nehmen „Ich fühle mich jeden Tag schöner“.

Außerdem sollte man beachten, dass man nicht das Verhalten von anderen Personen beeinflussen kann sondern nur die eigene Gedankenwelt. Deswegen sollte man immer aus der Ich- Perspektive formulieren.

Das sollte man bei der Anwendung beachten

Ein weiterer wichtiger Punkt bei Affirmationen ist die regelmäßige Wiederholung der positiven Sätze. Nur so können sich die Sätze ins Unterbewusstsein einprägen und Denkstrukturen verändern. Wie man die Sätze wiederholt ist einem selbst überlassen. Das Aufschreiben und das Aussprechen der Sätze soll aber mehr bringen, als sie nur zu denken. Es wird häufig empfohlen, sie an ein bestimmtes Ritual zu knüpfen. Beispielsweise kann man sie vor dem Schlafen gehen aufschreiben oder morgens vor dem Zähneputzen in den Spiegel sagen.

Idealerweise sagt man seine Affirmationen mehrmals am Tag mehrmals hintereinander auf. So sollte man sich insgesamt um die 15 bis 20 Minuten am Tag mit ihnen beschäftigen. Dabei sollte man aber nicht mehr als fünf Affirmationen gleichzeitig haben.

Auch wenn man sich eine passende Affirmation überlegt hat, sollte man nicht erwarten, dass nun alles wie von selbst passiert. Es ist wichtig, dass man nun auch in das eigenverantwortliche Handeln kommt. In dem man beispielsweise offener auf Menschen zu geht oder gesündere Entscheidungen trifft.

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2023-01-26 22:00:00
Bastelfrau (Becky)

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Ich habe keine Therapeutische oder psychologische Ausbildung. Alles was ich hier schreibe beruht auf eigenen Erfahrungen als Betroffene. Ich habe eine Dysthymie (leichte chronische Depression). Wenn du eine Depression oder Symptome einer Depression aufweist und Hilfe brauchst, kannst du dich an die Therapeutensuche der Psychotherapeuten Kammer oder der Servicestelle der Kassenärztlichen Bundesvereinigung wenden.