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Helianthi

9. September 2009 - 17:18 -- Gast (nicht überprüft)

Die langgestreckten, nicht knolligen Wurzeln der Helianthi (Salsifis) - Helianthus doronicoides und H. decapelatus -, die aus Nordamerika stammt und die sich durch ungeheuere Stofferzeugung auszeichnet, liefern ein gutes, leicht bekömmliches Gemüse, das auch als Krankenkost empfohlen wird und im Geschmack den Topinambourknollen überlegen ist.

Die 2 bis 3 m hohen Stengel und deren Blattwerk finden als Viehfutter (Grünfutter) Verwendung, auch als Zierpflanze wegen ihrer dunkelgrünen Blätter und goldgelben Blüten ist die Helianthi geeignet.

Sie wird im Frühjahr auf 0,80 bis 1 m Entfernung, ähnlich wie Topinambour oder Kartoffeln, gepflanzt, für 1 a (100 qm) sind demnach 100 bis 120 Knollen nötig. Behäufeln ist nicht erforderlich. Besondere Ansprüche an den Boden stellt Helianthi nicht, doch lohnt natürlich wie bei allen solchen Sachen ein gut vorbereiteter Boden durch eine gute Ernte.

Die mehr länglichen, ungefähr schwarzwurzelförmigen Wurzeln werden im Herbst (Mitte November) herausgenommen und im Keller in Sand eingeschlafen, da sie aber dem Frost widerstehen, kann man sie auch nach Bedarf aus dem Lande nehmen. Die Herausnahme der Knollen muss sehr sorgfältig geschehen, da kleine zurückbleibende Stücke wieder austreiben und das Land verunkrauten.

Die leichte Vermehrungsfähigkeit ist auch ein Umstand, der die Helianthi zur Anlage von Wildremisen sehr geeignet macht, einerseits bietet das zusammenschiebende Blattwerk nebst Stengeln im Winter Schutz für Hühner, anderseits geben die Knollen für Schwarz- und Rotwild herausscharrbare Aesung.

Der Geschmack der Helianthi wird von vielen Leuten als gut bezeichnet, doch mag jeder selbst darüber entscheiden. Die Zubereitungsweise kann nach Schwarzwurzel- oder Spargelart ganz verschieden sein.
 

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