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Kohlrabi

13. September 2009 - 5:53 -- Gast (nicht überprüft)

Der Kohlrabi (Brassica oleracea gongylodes (caulo-rapa)), auch Oberkohlrabi oder Kopfkohlrabi ist genügsamer als die bisher aufgeführten Kohlarten, er gedeiht recht gut in Land zweiter Tracht, verlangt aber 30 cm tief gelockerten Boden in warmer Lage und reichliche Bewässerung.

Die erste Aussaat kann bereits im Februar ins Mistbeet geschehen, eine zweite, wozu auch die mittelfrühe Sorte benutzt werden kann, im März in gleicher Weise oder auf ein Pflanzenbeet.
Die späten Sorten werden im Mai im freien Lande ausgesäet. In einem richtig ausgenutzten Gemüsegarten sollten die Aussaaten je nach Bedarf bis Juli so erfolgen, daß fortwährend gebrauchsfertige Kohlrabi vorhanden sind. Vorteilhaft kultiviert man die Kohlrabi im Spätsommer, also auf solchen Beeten, die schon einmal im Laufe des Sommers abgeerntet worden sind. Die Pflanzen müssen spätestens Mitte August gesetzt werden. Diese Gemüseart eignet sich wie keine andere sehr gut zum Zwischenanbau, auch wo sonst ein kleines Fleckchen Land im Garten frei ist, sollte dies, wenn nicht mit anderem, mit Kohlrabi bepflanzt werden. Aus 20 gr Samen erzielt man etwa 4000 Pflanzen. Die frühen Sorten pflanzt man 20 — 25 cm weit, demnach auf ein Ar (100 qm), je nachdem, ob im Quadrat oder Dreiecksverband, 1600 bis 2500 Stück, das sind auf den Morgen Land 40000 bis 62 500 Pflanzen. Die späten Sorten erhalten einen Abstand von 30 bis 35 cm.
Zur Überwinterung eignet sich nur die Ernte der letzten Aussaat. Die Knollen werden vor dem Eintreten des Frostes herausgenommen, die größten Blätter sowie die Wurzeln abgeschnitten und dann im Keller auf feuchten Sand ausgebreitet, oder man schlägt sie mit den Wurzeln und den kleinen Herzblättchen in frostfreien Gruben oder im Keller in Sand ein.
Der Geschmack der kleinen Frühkohlrabi ist feiner als der der späten und großen Sorten.
Die blauen Sorten bevorzugt man gegenüber den weißen besonders in rauhen und in Gebirgsgegenden, weil sie widerstandsfähiger sind. Das Vorurteil, das manche Hausfrau gegen die blauen Kohlrabi hat, ist ganz unbegründet. Im Geschmack sind sie den grünen bzw. weißen gleich und haben diesen gegenüber zum Vorteil, daß sie viel länger zart bleiben, selbst wenn sie schon recht dick geworden sind.
Das Platzen der Kohlrabi ist darauf zurückzuführen, daß den Pflanzen nach langanhaltender Trockenheit plötzlich viel Wasser zugeführt worden ist. Es tritt besonders nach einem heftigen Regen auf.
Die jungen Pflanzen im Mistbeet, wie auch die im freien Lande sind gegen Fröste sehr empfindlich. Die ersteren schießen nach der Frosteinwirkung sehr leicht in Samen (diese Erscheinung ist also nicht ohne weiteres dem Samen zur Last zu legen), während die in den Herbstmonaten noch im Freien verbliebenen durch die Einwirkung des Frostes einen süßlichen Geschmack annehmen. Es sind deshalb für beide Fälle Vorkehrungen zu treffen. Das Durchgehen oder in Samen schießen der Kohlrabi kann auch schon von vornherein durch zu enge Aussaat verursacht sein.
 

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