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Mais

16. September 2009 - 3:36 -- Gast (nicht überprüft)

Das Vaterland des Mais (Zea Mays) auch Welschkorn, türkischer Weizen oder Zuckermais ist Amerika, wo er in einigen klimatisch günstig gelegenen Staaten Nordamerikas in großen Mengen angebaut wird. Nach und nach scheinen die Vorurteile, die man in Deutschland gegen seinen Anbau hatte, zu verschwinden, denn man hat neben der leichten Anzucht allmählich auch seinen Genußwert erkannt.
Seine Verwendung in der feinen Küche kann nicht genug empfohlen werden.
Der Mais verlangt einen frischen, möglichst nährstoffreichen Boden und bevorzugt warme Lage. Man beginnt mit der Aussaat ins freie Land Anfang Mai zur Zeit der Bohnenaussaat. Der Same wird in Stufen von 40 bis 50 cm allseitiger Entfernung zu 4 bis 5 Korn in ein Loch gelegt. Nach dem Aufgehen muß fleißig gehackt und bei Trockenheit gegossen werden. Für ein zweireihiges Beet von 10 m Länge ist 1/4 kg Samen erforderlich. Wenn man nur einige Beete Mais anbaut, legt man Anfang Mai in kleine 8 bis 10 cm-Töpfchen 2 bis 3 Korn und zieht ihn im geschätzten Räume bzw. unter Glas heran, um ihn gegen Ende Mai auspflanzen zu können. Man erhält dadurch einen Vorsprung gegenüber dem ins Freie Gelegten. Vom Zuckermais werden die Kolben benutzt, wenn die Körner nicht mehr so weich und wässerig, aber auch noch nicht zu hart sind. Die richtige Zeit der Ernte wird jeder Liebhaber bald finden. Der  richtige Reifegrad ist dann vorhanden, wenn die Körner nicht mehr milchig sind, sondern so weich, daß sie sich eben noch mit dem Finger eindrücken lassen. Zuckermaiskolben, die auf die Tafel kommen sollen, müssen unmittelbar vor dem Verzehren geerntet werden, weil der Zuckergehalt schnell abnimmt. Reichliche Wasserzufuhr ist für die Güte der Kolben von besonderem Einfluß. Zu Mixed Pickles werden die Kolben in ganz jungem Zustande ausgebrochen.
In heißen Ländern gedeihen unsere gewöhnlichen Erbsen nur selten, sie werden entweder vom Meltau befallen oder von anderen pflanzlichen Schmarotzern zerstört. Hier ist gerade der Zuckermais am Platze, um die Lücke auszufüllen und das wird gewiß von jedem bestätigt werden, der Mais zum erstenmal genossen hat. Wer gern grüne Erbsen ißt, dem sagt auch der Mais zu.
In Amerika wird er auch noch als sogenanntes Popcorn gern gegessen. Hierzu eignet sich besonders der Zwerg-Nanerottolo-Mais, der bei uns spätestens Anfang September seine kleinen Kolben reift. Diese Sorte kann sehr zum Anbau für Körnergewinnung empfohlen werden. Die Körner sind klein und werden auch gern vom Federvieh gefressen. Die Sorte ist einträglich genug, um sie mit Vorteil zu kultivieren.
 
 

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