Bastelfrau ®

Basteln, Basteln, Basteln...

Überdüngung vermeiden

7. September 2012 - 0:00 -- Sarah

Der erste Schritt um Überdüngung zu vermeiden, ist eine Bodenuntersuchung. Nur wer weiß, welche Nährstoffe in welcher Menge vorhanden sind, kann sinnvoll und zielgerichtet düngen. Eine Analyse aus dem Labor wird gleich mit Düngerempfehlung ausgeliefert, sodass der Gärtner genau weiß, welche Nährstoffe fehlen oder ob er Kalk gegen die Übersäuerung des Bodens auftragen sollte. Eine Bodenuntersuchung kann Kosten sparen: Für ungefähr zehn bis zwanzig Euro je Probe weiß der Gärtner über einen Zeitraum von mehreren Jahren, wie er seinen Boden versorgen sollte und kann durch den gezielten Einsatz von Düngern Geld sparen. Ohnehin sind viele Kleingärten überdüngt, sodass ein zusätzliches Düngen schädlich sein kann.

Ergänzend zu dieser Information sollte natürlich auch die Zusammensetzung des verwendeten Düngers bekannt sein. Nur wer weiß, mit was er düngt, kann den Nährstoffgehalt gezielt verbessern. Die dritte notwendige Information ist, wie hoch der Nährstoffverbrauch der Pflanzen ist. So benötigt Gemüse in der Regel wesentlich mehr Nährstoffe als Obst oder Zierpflanzen. Auch der Lichtbedarf wirkt sich auf die benötigte Menge aus. Pflanzen, die viel Licht benötigen, brauchen im Regelfall auch mehr Nährstoffe. Grundsätzlich gilt jedoch, dass weniger mehr ist. Zu wenig Dünger richtet in jedem Fall weniger Schaden an als zu viel Dünger.
Auch der Zeitpunkt der Düngung ist wichtig. Starke Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weswegen sich vor allem die frühen Morgenstunden oder bedeckter Himmel eignen. Es ist außerdem sinnvoll, nur nassen Boden zu düngen. Zur Not sollten die Pflanzen also vorher gegossen werden. Auch die Wachstumsphasen der Pflanzen gilt es zu berücksichtigen, da das Düngen sonst wenig sinnvoll ist. Normalerweise findet diese Phase zwischen Frühjahr und Sommer statt. Sie beginnt, sobald der Austrieb anfängt und endet mit dem Triebabschluss. Im Spätsommer sollte nicht mehr gedüngt werden. Die Pflanzen überstehen so den Winter nicht besser, sondern werden sogar anfälliger. Die zusätzlichen Nährstoffe können nämlich nicht aufgenommen werden, sondern machen das Gewebe schwammig und es besteht die Gefahr, dass die Pflanzen deswegen erfrieren.

Archiv: 

*Partnerprogramme und Werbung

Bastelfrau ist komplett werbefinanziert und unter anderem auch Teilnehmer des Affiliate Service Adgoal. Klickt ein Nutzer auf einen Link zu einer externen Seite, überprüft Adgoal automatisch, ob aus diesem Link ein Affiliate-/Partnerlink erzeugt werden kann, an dem der Webseitenbetreiber über Werbekostenerstattung Geld verdienen kann. Ist dies der Fall, erfolgt die Weiterleitung zum Advertiser über dessen Affiliate-Programm,  Gleichzeitig wandelt Adgoal einzelne Wörter in Werbelinks um. Dadurch werde ich zu einem kleinen Teil an den Einnahmen beteiligt, wenn du eines oder mehrere Produkte auf den verlinkten Seiten kaufst. Durch den Kauf von Produkten über einen Partnerlink entstehen keine weiteren Kosten für dich, das heißt, die Artikel die du kaufst, werden dadurch nicht teurer. Weitere Infos zu Adgoal findest du in unserer Datenschutzerklärung. Durch das Amazon-Partnerprogramm und das Ebay-Partnerprogramm verdiene ich ebenfalls an qualifizierten Käufen. Auch hierzu findest du weitere Informationen in der Datenschutzerklärung.

Sowohl die von Adgoal generierten Links als auch andere können in jedem der Artikel, aber auch auf den Übersichts-(Kategorie-)Seiten eingeblendet werden. Da dadurch auf jeder Seite Werbung sein kann, ohne dass ich dies explizit weiß und ich außerdem wegen der neuen Rechtssprechung zum Thema Werbung verunsichert bin, gebe ich hiermit an, dass sich auf allen Seiten auf bastelfrau.de Werbung befindet. Dies betrifft auch alle Buch- und Produktvorstellungen sowie alle Links - unabhängig davon, ob mir Produkte zur Verfügung gestellt wurden oder ich sie mir selbst gekauft habe, ob ich mich auf einer anderen Webseite habe inspirieren lassen oder ob ich sie einfach nur toll finde und weiterempfehlen möchte. 

All dies ändert aber nichts daran, dass wir grundsätzlich unsere eigene Meinung haben und uns nicht davon beeinflussen lassen, ob uns zum Beispiel jemand ein Buch oder Material zur Verfügung gestellt hat oder nicht.