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Handarbeiten

Leider musste ich die Artikel, die sich bisher auf  Handarbeitswelt.de befanden, in einer "Hauruck-Aktion" auf bastelfrau.de übertragen. Das ist in sofern gelungen, als dass ich alle Handarbeitsanleitungen retten konnte, wenn auch leider ohne die entsprechenden Rubriken. Deshalb findest du nun hier erst einmal alle Anleitungen und Artikel, die sich vorher auf handarbeitswelt.de befunden haben - allerdings unsortiert. Die Artikel werden nach und nach in die normale Handarbeitsrubrik übernommen und dabei auch gleichzeitig noch überarbeitet. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich nachsehen werde, ob die Links noch funktionieren und noch dorthin führen, wo sie hin gehen sollen. 
Auf Handarbeitswelt ging es ja auch oft um Handarbeitsanleitungen aus der Zeit um 1900. Bei den Techniken hat sich da im Laufe der Jahre nicht viel verändert. Einen Teil dieser Anleitungen - speziall wenn es um Grundanleitungen geht - werde ich nacharbeiten und neue Bilder machen. Dadurch werden dann diverse Bilder ausgetauscht und so durch neuere Bilder ersetzt. 
Geplant ist, dass die Handarbeitsanleitungen, bei denen sich nichts geändert hat, mit dem ursprünglichen Datum einsortiert werden, während die Anleitungen, die überarbeitet werden, wieder ganz vorne - mit dem aktuellen Änderungsdatum - auftauchen werden.
Rubriken wie Stricken, Häkeln, Nähen, Flicken, Knüpfen usw. werde ich natürlich in den Handarbeitsbereich übernehmen. Solltest du an einem Bereich besonders interessiert sein, dann melde dich doch einfach bei mir über das Kontaktformular. Ich werde mich dann bemühen, den entsprechenden Bereich zuerst zu bearbeiten.
Insgesamt freue ich mich schon darauf, denn ich wusste schon gar nicht mehr, was sich alles auf der alten Webseite befand, so dass das Ganze jetzt für mich nicht nur eine spannende Geschichte ist, sondern auch noch eine wahre Fundgrube. 
Bis es soweit ist, möchte ich dich bitten, das Suchformular (oben rechts auf dieser Seite) zu verwenden. Du solltest dadurch alle Anleitungen wieder finden können.

Archiv: 

Die Tuchstopfe

19. April 2009 - 16:39 -- Gast (nicht überprüft)

Die Tuchstopfe entspricht der gewöhnlichen Leinenstopfe, die wir bereits erklärt haben. Bei Wollstoffen bedient man sich aber nicht gewöhnlichen Stopfgarnes, sondern man verwendet Fäden des gleichen Wollgewebes und stopft mit diesen. Ganz besonders bei Streifenstopfen kann man schöne Resultate erzielen, wenn man für die helleren oder dunkleren Streifen immer den passenden Wollfaden des Gewebes nimmt.

Seide und Samt stopfen

18. April 2009 - 8:26 -- Gast (nicht überprüft)

In Drogerien, oft auch in Kurzwaren- und Modeartikel-Geschäften wird ein besonderes Heftpflaster "Flicke mit Hitze" verkauft, das uns in verzüglicher Weise aus der Not hilft, wenn ein Riss in Samt oder Seide entstanden ist. Wir schneiden ein Stück des Heftpflasters in der Form des Risses wie in der Abbildung gezeigt, aus, legen es auf die schadhafte Stelle, worauf wir mit nicht zu heißem Bügeleisen darüberfahren.


Das Einstricken neuer Fersen

17. April 2009 - 10:22 -- Gast (nicht überprüft)

Die bei einem Strumpfe am schnellsten schadhaften Stellen sind die Ferse und die Strumpfspitze. Ist ein Strumpf an diesen beiden Stellen schon wiederholt gestopft und so fadenscheinig geworden, dass er nicht mehr ausgebessert werden kann, so müssen neue Teil ein- oder angestrickt werden.

Eine schadhafte Strumpfspitze wird einfach abgeschnitten, die Fäden werden ausgezupft, die Maschen aufgenommen, worauf die Spitze einfach wieder angestrickt wird.

Die Strickstopfe

16. April 2009 - 4:40 -- Gast (nicht überprüft)

Handgestrickte Strümpfe und Socken können immer wieder ausgebessert und instand gesetzt werden. Dasselbe ist der Fall bei maschinengestrickten Strümpfen, wenn sie nicht aus zu feiner Wolle gearbeitet wurden. Man stopft Strümpfe mit Hilfe des Maschenstichs, der sehr kunstvoll gearbeitet werden kann, so dass man die gestopfte Stelle, sofern ganz gleiches Garn zum Stopfen genommen wurde, kaum bemerkt.

Wie eine Nachtjacke wieder instand gesetzt wird

13. April 2009 - 15:49 -- Gast (nicht überprüft)

Nachtjacken werden oft am Rücken an der Ansatzstelle des Umlegekragens schadhaft. Der aus doppeltem Stoff hergestellte Kragen hält eher aus als der Rücken in einfacher Stofflage. Ist der Rücken zerissen, so empfiehlt es sich, ein Rückenkoller, das die schadhafte Stelle deckt, aufzusteppen, da ein Flicken im Rücken gar zu schlecht aussähe. Natürlich trennt man zu diesem Zweck den Umlegekragen bis über die Achselnähte vom Rücken ab, sowie auch einen Teil des Ärmels.

Das Ausbessern eines Damen-Beinkleides

5. April 2009 - 10:28 -- Gast (nicht überprüft)

Beinkleider werden meist im Schritt zuerst schadhaft. Auch der Bund muss in vielen Fällen ausgebessert werden. Wir beginnen mit der ersten Arbeit. Man trennt den Besatzstreifen, ebenso die Seitennaht des Hosenbeines genügend weit auf, dann wird die schadhafte Stelle genau fadengerade herausgeschnitten und auf den Ersatzstoff aufgelegt. In unserm Falle ist das Hosenbein auf beiden Seiten, sowie auch der Schrägstreifen schadhaft gewesen. Wir sehen die drei schadhaften, auf neuen Stoff aufgelegten Flicken auf der Abbildung.

Das Ausbessern von bunter Wäsche

31. März 2009 - 13:23 -- Gast (nicht überprüft)

Darunter verstehen wir bunte Bettwäsche, Küchenschürzen, Küchentücher usw. Bei bunter Wäsche ist das Haupterfordernis, dass beim Einsetzen von Flicken das Muster, ob es nun gestreift oder groß- oder kleinkariert ist, durch den Flicken keinen Unterbruch leidet. Mit gutem Willen können wir es erreichen, dass die Linien des Musters sich über die Ansatznähte bewegen.



Das Einheften des Flickens

Das Flicken in Flanell

22. März 2009 - 17:26 -- Gast (nicht überprüft)

Bei dicken und weichen Stoffen, die nicht fransen, z.B. bei Flanell, ist darauf zu sehen, dass die Nähte nicht zu sehr auftragen. Die Kanten werden bei solchen Flicken nicht umgeschlagen.

Nachdem die schadhafte Stelle akkurat ausgeschnitten wurde, wird ein größeres Stück ohne jeden Umschlag auf die zu flickende Stelle geheftet. Dann näht man die Schnittkanten mit Hexenstichen fest


Der viereckige Flicken in Wäsche

21. März 2009 - 17:23 -- Gast (nicht überprüft)

Ist ein Wäschestück so schadhaft geworden, dass man nicht mehr stopfen kann, so wird ein Flicken ein- oder aufgesetzt. Das Einsetzen eines Flickens wird bei Leibwäsche immer angewendet und sieht schöner aus als ein aufgesetzter Flicken. Die zu flickende Stelle ist genügend groß auszuschneiden, so dass auch die fadenscheinigen Stellen wegkommen, die nicht mehr sehr widerstandsfähig sind, und nach diesem herausgeschnittenen Stück wird der Flicken, der überall 1 1/2 cm größer sein muss, zugeschnitten.

Die Maschinenstopfe in Leinen

20. März 2009 - 16:14 -- Gast (nicht überprüft)

Das unten stehende Bild veranschaulicht eine Maschinenstopfe, die einen Längsriss ausbessert. Das einmalige Stopfen ist in diesem Falle genügend.



Der leicht stopfbare Längsriss

Beim Stopfen eines Loches kann auf verschiedene Art gearbeitet werden. Entweder zieht man mit einer feinen Stopfnadel Füllfäden nach der folgenden Abbildung

Flicken und Stopfen

18. März 2009 - 9:59 -- Gast (nicht überprüft)

Früher hat jedes Mädchen schon in der Schule gelernt, wie man näht und flickt, Socken stopft und Knöpfe annäht. Dabei scheint es sich um "vergessene Künste" zu handeln, denn in vielen Schulen  - zumindest bei uns in NRW - wird Handarbeiten nicht mehr oder nicht mehr sehr intensiv unterrichtet. Aber gerade in Zeiten, in denen es uns wirtschaftlich nicht so gut geht, können alte, längst vergessene "Flick- und Stopfkünste" vielleicht dabei helfen, denen einen oder anderen Euro zu sparen.

Die Handstopfe in Leinen

18. März 2009 - 9:33 -- Gast (nicht überprüft)

Solange noch kein Loch entstanden und die zu stopfende Stelle nur fadenscheinig ist, ist das Stopfen sehr leicht auszuführen. Man heftet das Wäschestück auf das Stopfkissen, und zwar so, dass die Kehrseite des Stoffes nach oben kommt.

Dann führt man die Nadel mit dem passenden, nicht zu dicken, also mehrfach geteilten Stopfgarn hin und her, mehrere Stiche vor und nach der dünnen Stelle.


Das Handwerkszeug in der Flickstube

18. März 2009 - 9:28 -- Gast (nicht überprüft)

In der Flickstube ist besonderes Handwerkszeug notwendig, das wir zu anderer Näharbeit nicht gebrauchen.

Zunächst nennen wir hier die Stopfnadeln, die, in verschiedenen Nummern erhältlich, länger als gewöhnliche Nähnadeln sind und vor allem ein längliches Öhr besitzen, damit das ungedrehte Stopfgarn, das für feine Sachen geteilt, für weniger feine in ganzer Stärke verwendet wird, leicht eingefädelt werden kann.

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