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Nostalgie hat einfach etwas für sich. Es hat ein bisschen etwas mit Wehmut zu tun und mit der Sehnsucht nacht der guten, alten Zeit. Dabei wird die "gute, alte Zeit" oft idealisiert, aber seien wir mal ehrlich - so gut war sie vermutlich nicht. Nostalgie hat sowohl etwas positives als auch etwas negatives. Das Negative lassen wir für unsere Basteleien weg und widmen uns den positiven Aspekten der nostaligschen Bastelideen.
Zuerst einmal: Ich finde, nostalgische Bastelarbeiten wirken vor allen Dingen gemütlich. Werden Vintagefotos dazu verwendet, entsteht gleichzeitig der Eindruck, dass es um Vorfahren und Verwandtschaft geht. Farbtöne wie Sepia oder andere Brauntöne sorgen dafür, dass alles uralt aussieht. Alte Bücher oder Buchseiten kommen zum Einsatz, genau wie Ephemera. Das sind Dinge, die in der Regel nicht länger als einen Tag Bestand haben bzw. die nur kurz oder auch nur ein einziges Mal gebraucht werden. Beispiel dafür sind zum Beispiel Kinokarten oder Fahrkarten, aber auch Postkarten, Grußkarten, Zeitschriften und Drucksachen.
Ich muss gestehen, dass mir Vintagebasteleien schon sehr viel Spaß und Freude bereiten. Zumal für mich zu den Nostalgiebastelarbeiten auch Shabby Chic und Vintage, das Basteln mit Ephemera und Steampunk-Basteleien - und noch vieles mehr dazugehört.
Außerdem mag ich die etwas gedeckten Farben, die zum Beispiel beim Einfärben von Papier oder Papierrändern mit Distress Ink Farben supergut zur Geltung kommen. Wenn es um das Einfärben und Verbasteln von alten Buchseiten, Zeitungen und Ephemera geht, ist man auch ganz schnell bei Altered Art angekommen. Bei dieser Kunstform geht es darum, Dinge so zu verändern, dass sie für den ursprünglich vorgesehenen Gebrauch nicht mehr geeignet sind.
Der Vintagelook, der durch das Einfärben der Papiere und Papierkanten entsteht, sieht man zur Zeit auch sehr oft beim Karten basteln und beim Scrapbooking.
 

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