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Gespeichert von Becky am 25 Mai 2020

Der 3D Druck hat in den vergangenen Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Die Technologie ist wahrlich innovativ: Man kann damit dreidimensionale Objekte herstellen, und zwar komplett nach den eigenen Vorstellungen. Man muss sich lediglich mit der Erstellung einer CAD-Datei auskennen. Das ist der digitale Bauplan, nach dem der Drucker das gewünschte Objekt herstellt.

 

Praktische Tipps, welche Software sich für die CAD-Datei eignet, finden sich im Internet. Empfehlenswert ist beispielsweise die leicht zu bedienende Browser-Anwendung TinkerCAD. Ist der Plan fertig, kann es an die Herstellung gehen. Das 3D Druck Verfahren ist recht einfach erklärt: Der Drucker verteilt dünne Fäden aus Kunststoff so, dass schichtweise das Objekt entsteht. Dadurch ergeben sich zahllose Möglichkeiten der Gestaltung.

1. Spielfiguren im Eigenbau

Wahrscheinlich gab es in der Kindheit jedes Erwachsenen einen Charakter aus einem Trickfilm, einem Buch oder einem Comic, den er oder sie über alles geliebt hat. Zwar verkaufen diverse Firmen inzwischen viele Figuren an Nostalgiker. Es ist aber längst nicht jeder Charakter erhältlich. Wer Figuren wünscht, die es nicht in den Handel geschafft haben, der kann sich dank 3D Druck seine eigenen Exemplare schaffen. So ließen sich beispielsweise die Helden verschiedener DDR-Kinderbücher wie der kleine Seeteufel Fidibus oder das blaue Schweinchen Jo in Form von Spielfiguren in die Realität holen.

2. Individuelle Kleiderhaken

Es befindet sich zwar eine recht große Auswahl an Kleider- und anderen Haken auf dem Markt. Nicht selten kommt es jedoch vor, dass man genau das Produkt, das man benötigt, nicht findet. Braucht man zum Beispiel ein Exemplar mit drei Haken, die übereinander angeordnet sind, dann kann man schon einige Zeit mit der Suche verbringen. Oder man druckt sich das Teil einfach so aus, wie man es sich vorstellt. Der Haken muss übrigens nicht unbedingt aus Kunststoff bestehen. Inzwischen ist es nämlich auch möglich, für den 3D Druck Metall zu verwenden. Dienstleister wie 3D Hubs verfügen über die notwendigen Maschinen, um metallene Gegenstände dreidimensional zu drucken. Selbstverständlich sind Fertigungen aus diesem Material teurer als aus Plastik. Aber bei manchen Objekten ist es durchaus nötig, sie aus Metall zu produzieren.

3. Duschköpfe und Wasserfontänen

Auch bei der Versorgung mit Wasser hat die Menschheit unterschiedliche Vorstellungen – und die lassen sich mit einem 3D Drucker ganz individuell verwirklichen. Sei es ein breiter Duschkopf für das Gefühl eines warmen Regenschauers oder ein schmales Exemplar für eine sanfte Massage mit dem Wasserstrahl: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Eine witzige Idee ist es auch, einen Aufsatz für den Wasserhahn zu drucken, der das Wasser nach oben ableitet. So muss man sich nicht nach unten beugen, um etwas zu trinken, sondern lässt das Wasser direkt in den Mund springen.