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Gespeichert von Holzfrau am 30 März 2014

Außer den Tipps und Tricks findet man in diesem Artikel auch eine kleine Grundanleitung für  Laubsägearbeiten. Dazu kommen die Basteltipps – abgestimmt auf das Arbeiten mit Holz, zum Beispiel, wie man es erreicht, dass das Holz alt aussieht, aber auch, wie man eine Vorlage auf das Holz überträgt.

 

  1. Legen Sie ein Transparentpapier auf das ausgewählte Motiv auf dem Vorlagebogen und ziehen Sie die Konturen mit einem Stift nach. Unter das abgepauste Motiv ein Kohlepapier legen, das Ganze auf dem Stück Holz platzieren und die Konturen nochmals mit einem Stift nachziehen. Die Anfertigung einer Schablone ist sinnvoll, wenn man mehrere Motive basteln möchte. Hier eignet sich am besten weißer Tonkarton oder dünne Pappe.
  2. Die Einzelteile aussägen und die Kanten mit Hilfe von Schleifpapier mittlerer Körnung glätten. Die Kanten wirken nun weicher und kleinere Unebenheiten werden so ausgebessert. Für einen rustikalen Stil werden die Kanten  mittels Schnitzmesser ausgebrochen oder abschaben. Den Schleifstaub mit einen feuchten Lappen abwischen da sonst unter der Bastelfarbe feine Staubkörner sichtbar bleiben.
  3. Wasserlösliche Bastelfarben sind für den Shabby Chic und Vintage Stil gut geeignet. Matte Bastelfarben betonen diese Stilrichtung. Um die Maserung des Holzes sichtbar zu erhalten, eine Lasur aus Bastelfarbe mit Wasser im Verhältnis 4:2 anfertigen. In einem kleinen Gefäß mit Deckel lassen sich die Bastelfarben gut aufheben. Da die Lasur auf dem Holz sehr gut verläuft, ist es empfehlenswert,  zuerst mit Lasur und anschließend mit herkömmlicher Bastelfarbe zu arbeiten. Zum zügigen Auftragen der Lasur einen weichen flachen Synthetikpinsel verwenden.
  4. Für einen normalen Farbauftrag eignet sich eine Borstenpinsel  sehr gut, um die Farbe in das Holz zu bürsten.
  5. Aufgemalte Augen mit weißen Lichtreflexen betonen. Der Einsatz eines Permanent Markers ist hier empfehlenswert, damit das Aufgemalte nicht mehr verwischt.
  6. Für farbliche Akzente an den Rändern der einzelnen Figuren mit einem Pinsel  zusätzlich unverdünnte Farbe auftragen. Dazu den Pinsel in die Farbe tauchen und auf einem Küchenpapier solange abwischen, bis kaum noch Farbe auf dem Pinsel ist. Nun so lange über die Kanten fahren, dass ein Farbansatz nicht auffällt. Für die Nass-in-Nass Technik die Farben nacheinander auftragen und mit einem Pinsel verwischen.
  7. Zum Aufkleben der Holzteile einen Holzleim verwenden. Für den Außenbereich unbedingt wasserfesten Holzleim verwenden, da sich sonst die aufgesetzten Holzteile lösen können. Ein etwas größerer Klecks reicht aus, um die Einzelteile zu verbinden. Standplatten für Figuren werden mit den Holzteilen verschraubt oder mit kleinen Holzdübeln befestigen. Kleinere Motivteile mittels Heißkleber fixieren.
  8. Anschließend  die Motive mit Klarlack versiegeln, damit sie abwischbar sind. Für den den Außenbereich wetterfesten Klarlack verwenden. Dafür hat sich ein seidenmatter Acryllack auf Wasserbasis sehr gut bewährt.  Den Klarlack mit etwas Wasser verdünnen und mit einem dickerem Pinsel auftragen.
  9. Schöne rostig aussehende Details aus Metall oder Holz könne auf einfache Art und Weise selbst hergestellt werden. Hierfür werden die Decoupaintfarben „Herbstrot“ und „Eiche“ verwendet. Dazu die Farben etwas 1:1 mischen und ungleichmäßig mit einem kleinem Schwämmchen auftragen.
  10. Für den Shabby Chic oder Vintage Stil werden die Kanten von Figuren oder Objekten mit einem wasserfestem Stempelkissen „StazOn“  abgewischt. Oft werden die Farben schwarz, weiß und mittelgrau verwendet.