Direkt zum Inhalt
Gespeichert von Becky am 9 Februar 2020

In Zeiten von Smartphones und endlos vielen digitalen Fotos auf dem Rechner und dem Handy ist es besonders wichtig, seine Fotoschätze nicht zu vergessen, sondern sie schön zur Geltung zu bringen. Mit diesem Fotoboard kann man seine Bilder stilvoll und individuell in Szene setzen. Dabei kann man die Bilder immer wieder austauschen und all seine Fotos und Erinnerungen zur Geltung bringen.

 

Für das Fotoboard habe ich mir eine zwei 2m Holzleiste im Baumarkt gekauft und mir von meinem Vater zurecht schneiden lassen. Da es nicht so einfach ist, Acrylplatten zuzuschneiden, habe ich mir diesen Schritt erspart und sie mir schon zugeschnitten bei Kunststoffplattenonline bestellt.

Bastelmaterial

 

  • Fünf Holzleisten mit 35 cm Länge
    • Drei davon 10 mm tief und 4 cm hoch
    • Zwei davon 5 mm tief und 2 cm hoch
  • Acrylplatten 2 mm dick
    • Zwei mal 15x22 cm
    • Zwei mal 15x17 cm
    • Zwei mal 15x11 cm
  • Holzleim
  • Zwei Schraubzwingen
  • Acrylfarbe in Weiß (Zum Beispiel die Kreidefarbe von Action)
  • Druckerpapier
  • Bleistift
  • Fotos
  • Gegebenenfalls eine Holzsäge
  • Gegebenenfalls einen Cutter
  • Gegebenenfalls ein Lineal

 

Bastelanleitung

 

  1. Die Holzleisten auf die richtige Länge zuschneiden. Dafür eine Holzsäge verwenden.
  2. Mit dem Holzleim eine breite Leiste mit einer dünnen Leiste verkleben. Darauf kommt wieder eine breite Leiste, eine dünne Leiste und zum Abschluss wieder eine breite Leiste, so dass insgesamt zwei Rillen entstehen, in die man die Acrylplatten stellen kann.
  3. Damit der Holzleim hält, müssen die Holzleisten mit den Schraubzwingen aneinander gepresst werden.
  4. Das Fotoboard mit der Acrylfarbe weiß anmalen.
  5. Die Acrylscheiben zurecht schneiden. Am einfachsten teilt man die Platten in der Mitte. Dafür mit einem Lineal und einem Kugelschreiber die Mitte markieren.
  6. Am besten fixiert man die Platten nun, damit sie beim Schneiden nicht verrutschen.
  7. An einer geraden Kante aus stabilen Material (ich habe die gegenüberliegende Seite des Metalllineals genommen) mit dem Cutter entlang der Markierung die Platten einschneiden. Wenn man tief einschneidet, kann man die Platte einfach in der Mitte brechen.
  8. Die Fotos zurecht schneiden und ausdrucken.
  9. Wenn die Fotos zu groß werden, kann man sie auf die passende Größe schneiden. Dafür die Platten auf das Foto legen und mit dem Bleistift darum herum fahren.
  10. Die Folie der Platten ablösen und die Fotos darauf legen. Da die Platten nach dem Abziehen der Folie leicht statisch aufgeladen sind, bleiben die Fotos schön daran haften. Dann die andere Platte auf das Foto legen und die Bilder in das Fotoboard stellen.
  11. Da man die Fotos nicht an das Acrylglas angeklebt hat, kann man sie immer wieder austauschen.

 

Basteltipps und -tricks

 

  • Anstelle von normalem Druckerpapier kann man auch Fotopapier verwenden. So sehen die Fotos noch professioneller aus. Wenn man einen eigenen Fotodrucker hat, sollte man die Fotos trotzdem vorher zum Test auf normalem Druckerpapier ausdrucken. Wenn dabei herauskommt, dass die Fotomaße nicht ganz passen, kann man sie noch einmal verändern und man verbraucht kein gutes Fotopapier und keine teure Druckertinte.
  • Wenn man sich die Fotos (zum Beispiel bei DM) ausdrucken lässt, muss man die Acrylplatten in den gängigen Fotogrößen bestellen und kann die Fotos nicht individuell anpassen.
  • Da ich die Acrylfarbe auf das Fotoboard nur sehr dünn aufgetragen habe und sie wohl auch nicht so deckend ist, kann man die eigentliche Holzoptik noch schön durchscheinen sehen und das Fotoboard sieht ein wenig aus wie weiß gebeizt.
  • Sollte man nicht tief genug in die Acrylplatte eingeschnitten haben, kann man mit dem Cutter den Schnitt weiter vertiefen. Dabei sollte man aber vorsichtig sein, weil man leicht in den Teil der Acrylplatten schneidet, der unbeschadet bleiben sollte. Bei unser Acrylplatten hat schon ein kleiner Riss oben ausgereicht um sie zu brechen, man muss also nicht mal ein Viertel der Acrylplattendicke einschneiden.
  • Wenn man dickeres Papier für die Fotos verwenden möchte, sollte man erst mal prüfen, ob das Papier noch zusammen mit den Acrylplatten in die Rillen hinein passt.
  • Bei dem Zuschneiden der Fotos sollte man darauf achten, dass am unteren Rand der Bilder ca. 2 cm  nicht zu sehen sind, da sie von den Holzleisten verdeckt werden.