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Gespeichert von Bastelfrau am 28 Oktober 2009
Strohfiguren Markttag

Mit etwas Stroh oder Binsen, Beeren, Früchten von Bäumen und anderen Naturmaterialien lassen sich ganze Spielszenen basteln. Für den Markt werden hier u.a. ein Marktstand, eine Marktfrau, eine Kundin mit Kind, eine Waage und Körbe mit Inhalt gebastelt und geflochten. Dazu kommt noch eine Wasserträgerin mit Brunnen.

Die etwas fülligere Marktfrau wird mit einem weiten Strohrock und einem gewickeltem Mieder bekleidet. Eine Anleitung für das Basteln von Figuren findest du beim Bauernhof.

Der Marktstand wird aus Ästen und Strohalmen gebastelt. Dabei werden die einzelnen Komponenten zusammengenagelt bzw. zusammengebunden. Verschiedene Beeren und Zweiglein werden als Ware an die Streben des Markstandes gebunden bzw. auf den Tisch gelegt. Für das Strohdach über dem Markstand werden die Halme so zusammengelegt und gebunden, wie es aus der Zeichnung für den kleinen Besen zu sehen ist.

Für den Tragekorb für die Holzscheite legt man 6-8 Strohhalme nebeneinander, die dann mit einem besonders langen Halm durchflochten werden. Die Enden dieser Halme werden an beiden Enden zu Zöpfen geflochten und oben zusammengebunden.
 

Für die Waagschalen benötigt man 2-3 Strohhalme oder Binsen. Den Anfang wird mit einem Faden umwickelt. Dann werden die Halme schneckenförmig aufgerollt und mit einigen Stichen zusammengenäht.

Die Einkaufstaschen werden aus Strohzöpfen genäht.
 


In den verschiedenen Körben werden Früchte in Form von Beeren und anderen kleinen Materialien gelegt. Gebastelt werden sie wie ein Spankorb. D.h. aus 10-12 Halmen wird zunächst der Boden geflochten. Dann werden die Halme hochgebogen und mit einem langen Halm durchflochten. Die Enden werden mit einigen Stichen fixiert.

Für das Basteln des Brunnens benötigt man einen etwas dickeren, ausgehöhlten Klotz. Der Hebebalken, der am Ende mit einem Aststück oder einem Stein beschwert ist, schwingt in einer kräftigen Astgabel, die- sofern draußen gebastelt wird - in Sand eingegraben wird, um ihr einen festen Halt zu geben.

Die Eimer werden aus kleineren Birkenastklötzchen geschnitzt.

 

Für die Wasserträgerin bindet man von einem zur Hälfte zusammengelegten Strohzopf (aus neun oder zwölf Halmen) Kopf und Gürtel entsprechend mit einem bunten Faden ab. Das untere Ende des Strohzopfes wird dann wieder aufgelöst zu einem fülligen Rock. Als Arme bekommt die Strohfrau entweder einen kleineren Strohzopf oder mehrere Strohhalme durchgeschoben, die so umwickelt werden, dass sie richtige Ärmel ergeben.

Das größere der beiden Strohkinder wird wie die Weaserträgerin gebastelt. Für das kleinere Mädchen werden die Strohhalme nicht geflochten, sondern zum Bündel zusammengefügt und abgebunden.