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Gespeichert von Bastelfrau am 15 Oktober 2009
Stroh flechten

Früher wurde für Stroharbeiten gedroschenes Weizenstroh verwendet. Die Halme mussten dafür zuerst einmal sorgfältig von den einzelnen losen Blättern befreit werden. Einen Tag vor der Verarbeitung wurde das Stroh solange in Wasser eingeweicht, bis es so geschmeidig ist, dass man leicht einen ebenmäßigen Zopf aus den nassen Halmen flechten konnte.

Heutzutage dürfte es allerdings relativ schwer sein, an gedroschenes Weizenstroh zu gelangen. Wer nicht auf dem Land lebt, muss entweder auf anderes Bastelmaterial aus dem Floristikbereich ausweichen oder versucht sein Glück in einer Tierhandlung. Wichtig ist dabei, dass das Stroh lang genug ist.

 

Und so wird's gemacht:

Die Strohhalme an einem Ende zusammenbinden - das ist der Zopfanfang. Das Band an einem Türgriff befestigen - und schon kann es mit dem Flechten losgehen. Damit der Zopf ganz gleichmäßig wird, werden immer wieder neue Halme eingeflochten. Zum Schluss werden die überstehenden Enden sauber abgeschnitten.

Wer auf der Suche nach Stroh ist, kann auch einfach einmal bei Google "Bastelstroh" eingeben. Unter anderem habe ich dadurch Strohsterne-Dietz gefunden, bei denen es Bastelstroh in größeren Mengen, in verschiedenen Farben und Längen gibt.