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Gespeichert von Bastelfrau am 29 Oktober 2009
Windmühlen aus verschiedenen Materialien

Windmühlen kann man aus vielen unterschiedlichen Bastelmaterialien basteln. Besonders günstig wird es aber, wenn man dafür Naturmaterial, wie zum Beispiel Stroh, Kastanien oder Ahornnasen verwendet.

 

Für das Basteln der Strohmühle benötigt man zwei verschieden starke und lange Strohhalme, die es natürlich auch im Bastelfachhandel zu kaufen gibt - in unterschiedlichen Stärken, Längen und Farben. Diese Strohhalme sind zwar nicht so günstig wie Stroh vom Feld - aber wer von uns hat schon einen Bauernhof? :-)

 

Der lange und dünne Halm trägt die Mühlenflügel. Er wird - wie auf der Abbildung zu sehen - mehrfach genickt.
Die Mühlenflügel bestehen aus einem dickeren, vorn vierfach geteilten Strohhalm, der einfach über den anderen Strohhalm geschoben wird.
Zum Schluss wird das Ende des dünnen Halmes aufgeschlitzt und auseinandergebogen, damit die Flügel (der dickere Strohhalm) nicht abgleiten kann.

 

Tipp:

Die Mühlenflügel müssen etwas schräg stehen, damit der Wind sie von der Seite gut fassen kann.
 

Das "Borkenmühlchen" wird aus Rindenstücken und Ahornnasen gebastelt. Dafür wird die Baumrinde zum Häuschen zugeschnitten. Vier "Ahornnasen" werden auf einen Holzspieß gespießt und durch die Rinde hindurch gesteckt. Der Holzspießt hält die Flügel allerdings so fest, dass der Wind hier keine Chance hat: Der Müller muss die Flügel selbst bewegen.
Auch bei der Kastanienmühle werden als Mühlenflügel Ahornnasen auf ein Holzstäbchen gespießt. Gehalten werden sie vorn durch ein Eichelhütchen oder Holzscheibchen.
 

 

Das folgenden Windrädchen aus Federn dreht sich, wenn man damit gegen den Wind läuft. Durch die Mitte eines weichen Astscheibchens wird ein Loch für den Nagel gebohrt, um den sich das Rad mit den Federflügeln drehen muss. Für die Federn werden ringsherum in die Astscheibe Löcher gebohrt, in die die Federkiele geschoben werden.
Auch hier sollte man vorsichtshalber auf gekaufte Federn aus dem Bastelfachhandel zurückgreifen, da dies in Zeiten von Vogelgrippe usw. einfach für die Gesundheit sicherer ist.