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Gespeichert von Becky am 29 April 2020
Eine Pappmaché-Katze selber formen

Irgendwann während meiner Beschäftigung mit Pappmaché, bin ich auf die Idee gekommen, eine ganze Katze aus Pappmaché zu formen. In der Folge habe ich dann des öfteren an meiner Entscheidung gezweifelt, aber im Endeffekt war es doch gar nicht so schwer wie zuerst befürchtet und auf jeden Fall einen Versuch wert.

 

 

Bastelmaterial

 

  • Zeitungspapier
  • Kleister
  • Eine Plastiktüte
  • Tesafilm
  • ModPodge
  • Einen Pinsel
  • Gegebenenfalls Gummihandschuhe
  • Acrylfarbe in weiß
  • Gloss Paint Marker von Edding in schwarz, weiß, rosa, hellblau und blau

 

Bastelanleitung

 

  1. Die verschiedenen Formen für die Katze aus Zeitungspapier zurecht knüllen. Die größte Form - und damit auch das meiste Zeitungspapier - braucht der Bauch beziehungsweise der Körper der Katze. Hier wird einfach eine große Kugel geformt.
  2. Der Kopf der Katze wird etwas weniger aber groß aber ebenfalls als eine Kugel geformt.
  3. Die Ohren dagegen werden als kleine Dreiecke geformt, die man mit Tesafilm direkt an den Kopf kleben kann. Auch als Dreieck wird eine kleine Nase formen.
  4. Die Hinterbeine werden aus kleinen Kugel geformt. Die Pfoten aus noch kleineren Kugel. Zwei davon werden mit Tesafilm an die Hinterbeine geklebt.
  5. Für den Schwanz faltet man das Zeitungspapier einfach zusammen und klebt es ebenfalls mit Tesafilm an den Katzenkörper.
  6. Den Arbeitsbereich mit Zeitungspapier abdecken und die Plastiktüte aufschneiden, damit darauf die Pappmaché-Teile trocknen können, ohne anzukleben.
  7. Das übrige Zeitungspapier in lange dünne Streifen reißen und den Kleister nach der Gebrauchsanweisung anrühren.
  8. Den Kopf mit den Ohren, den Körper mit dem Schwanz sowie die Hinterbeine mit den Pfoten werden zunächst einzeln mit Zeitungspapier umklebt.
  9. Dafür den Kleister auf das zu beklebende Objekt streichen und die Zeitungsstreifen darum herum kleben, so dass möglichst keine Lücken entstehen.
     
  10. Wenn man den Streifen angebracht hat, sollte man ihn ebenfalls wieder mit Kleister bestreichen, damit alles gut hält.
  11. Wenn alles gut durchgetrocknet ist, die Einzelteile mit dem ModPodge und einem Pinsel zusammen kleben. Damit alles hält und nicht runter fällt, sollte man die Katze an etwas anlehnen, zum Beispiel an der ModPodge Dose.
  12. Die Katze noch einmal mit Zeitungspapier und Kleister bekleben. Dabei sollte man auch die Stellen, an denen die Einzelteile aufeinander treffen, noch einmal bekleben, damit die Übergänge schöner werden.
  13. Die Katze nach dem Trocknen mit Acrylfarbe bemalen. Je nach Farbe braucht man davon mehrere Schichten.
  14. Die Augen, die Schnauze (inklusive herausgestreckter Zunge), die Ohren, die Krallen und die Schnurrbarthaare habe ich mit den Gloss Paint Marker aufgemalt. Dafür kann man auch einfach Acrylfarbe verwenden, aber mit den Stiften war es für mich einfacher.

 

Basteltipps und -tricks

  • Ich persönlich fand die Arbeit mit Gummihandschuhen sehr hilfreich, weil man sich dabei nicht so sehr einsaut und das rumpanschen mit Kleister dadurch mehr Spaß macht,
  • Da meine Katze nach dem Zusammenkleben nicht mehr wirklich stehen wollte, habe ich Zeitungspapier genommen und zu einem kleinen dicken Streifen zusammen gefaltet. Diesen habe ich unter die Katze und mit Pappmaché beklebt, so dass sie jetzt problemlos alleine steht.