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Gespeichert von Bastelfrau am 24 April 2014
Hintergrundpapier mit Strukturpaste

Die folgenden Hintergrundpapiere wurden mit verschiedenen Strukturpasten gestaltet. Da die Strukturpasten recht schwer sind, habe ich als Untergrund Karteikartenkarton verwendet, Papier wäre dafür zu dünn gewesen. Allerdings eignet sich ein solcher Hintergrund nur dann, wenn er eingescannt und anschließend ausgedruckt wird. Die Strukturpaste selbst wird nämlich schnell brüchig und die Karteikarte wellt sich. Beim Versuch, sie glatt zu streichen, bröselt die Strukturpaste ab.

 

Bild oben: Für diesen Kartenhintergrund habe ich Strukturpaste mit Fasern und Seidenmalfarbe verwendet.

 

Das brauchst du:

  • Karteikarte
  • Strukturpaste mit Fasern oder Kügelchen
  • Seidenmalfarbe
  • Pinsel

 

Und so wird's gemacht:

  1. Die Strukturpaste dünn auf die Karteikarte auftragen und trocknen lassen.
  2. Anschließend mit Seidenmalfarbe bemalen und nochmals trocknen lassen.
  3. Dann sollte die Karte eingescannt und anschließend ausgedruckt werden.

Bei diesem Hintergrundpapier habe ich Strukturpaste mit Kügelchen mit den Fingern auf die Karte aufgetragen. Nach dem Trocknen wurde sie mit stark verdünnter, schwarzer Seidenmalfarbe übermalt.

Auch bei diesem Beispiel wurde die Seidenmalfarbe auf die getrocknete Paste aufgetragen.

Hier wurde die Strukturpaste mit Seidenmalfarbe vor dem Verarbeiten eingefärbt.

Als letztes habe ich noch Hintergrundpapier mit Strukturpaste, die Fasern enthält, hergestellt. Auch hier wurde die Strukturpaste mit den Fingern aufgetragen und nach dem Trocknen eingefärbt. Diesmal allerdings nicht mit Seidenmalfarbe, sondern mit Kreide (Chalks). Damit die Farbe nicht abbröselt habe ich sie noch mit Haarspray fixiert.

 

Tipp:

  • Scannt man die Karteikarte ein, kann in einem Bildbearbeitungsprogramm der Farbton und die Größe verändert werden.
  • Die verwendete Strukturpaste ist transparent. Die Glaskügelchen sind schon enthalten. Eingefärbt habe ich das Ganze mit Resten von Seidenmalfarbe. Aber natürlich eignen sich auch andere Farben, die allerdings recht flüssig sein sollten, wie zum Beispiel Tinte oder Aquarellfarbe, man kann sogar stark verdünnte Farbe aus dem Schulmalkasten verwenden.