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In vielen Religionen werden Gebetsketten verwendet. In der katholischen Kirche ist es der Rosenkranz, in anderen Religionen heißen sie Komboskini, Mala, Misbaha oder Perlen des Glaubens. Sie dienen zum Zählen von Gebeten, Andachten oder Gesängen. Manchmal werden sie auch einfach zur Meditation verwendet und eine Studie der Universität Pavia spricht der Verwendung von Gebetsketten gesundheitlich positive Effekte zu. So soll das Beten des Rosenkranzes zum Beispiel so entspannend sein, dass man es sogar zur Raucherentwöhnung einsetzen kann.

Ob dies alles so stimmt, kann ich nicht beurteilen. Aber eines weiß ich: All diese Gebetsketten muss man nicht kaufen, man kann sie auch selbst herstellen - für sich selbst oder als Geschenk. Die meisten von ihnen (die Betonung liegt hier auf "meisten") sind einfach selbst zu machen, weil nur Perlen aufgezogen werden müssen - allerdings in einer bestimmten Menge und einer bestimmten Reihenfolge. Dabei werden die Perlen oft durch Knoten oder Schmuckteile voneinander getrennt. Für andere Gebetsketten muss man das Knüpfen von verschiedenen, manchmal auch ganz speziellen, Knoten beherrschen, da keine Perlen verwendet werden, sondern die Knoten die Aufgaben der Perlen übernehmen.

Aber natürlich geht es hier nicht nur um Gebetsketten, sondern um das Basteln zu religiösen Festen. 

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