8. Dezember 2022

Den passenden Bilderrahmen finden für dein selbstgemachtes Werk

Ich male nicht viel, aber wenn ich male, bin ich danach meist stolz auf meine Bilder. Was zu meckern habe ich zwar auch oft, aber trotzdem möchte ich sie herzeigen. Die Bilder hängen daher meistens an der Wand oder stehen in Regalen. Bei Bildern, die ich auf Keilrahmen gemalt habe, habe ich auf einen Schutz verzichtet. Ich habe aber gerade endlich mein erstes Malen-nach-Zahlen Bild fertig gestellt. Da es auf Leinwand ist, aber keinen Keilrahmen hat, musste ich mir überlegen, wie ich es aufhängen kann. Das Bild in einen passenden Bilderrahmen legen, hört sich leicht an. Bei mir wurde es aber etwas komplizierter.

Bilder ohne Bilderrahmen aufhängen

Gerade Keilrahmen, Fotografien und Zeichnungen auf normalem Druckerpapier kann man natürlich auch ohne Bilderrahmen aufhängen. Andere Materialien sehen einfach aufgehängt aber nicht lange schön aus, da sich beispielsweise ihre Ränder eindrehen können oder sie wellig werden. Bilderrahmen bieten allen Bildern eine Menge an Vorteilen. Sie verleihen dem selbst gemalten Werk gleich etwas besonderes. Es ist es Wert eingerahmt zu werden. Dies erfordert einen Bilderrahmen, die mal mehr mal weniger teuer werden können. Und es erfordert auch einfach Zeit, die man sich nimmt. Ein Bilderrahmen muss zuerst ausgesucht und vielleicht noch angepasst werden. Das Öffnen und Schließen eines Bilderrahmens ist zwar leicht, kann aber auch ein wenig weh tun. Beispielsweise wenn man die Metallschließungen mit der Hand aufmacht. Mir hilft dabei übrigens immer ein Messer oder aber auch ein Geodreieck. Hauptsache der Gegenstand ist flach genug und stabil. Der größte Zeitfresser ist aber wohl das richtige Einlegen des Bildes. Es passiert sehr leicht, dass beim Einlegen etwas verrutscht und man wieder von vorne anfangen muss.

Gerade wenn man mehrere Bilder malt oder geschenkt bekommt, bekommen die Bilder, die man davon sichtbar platziert und zusätzlich noch in einen Bilderrahmen legt, einen anderen Wert. Denn sie sind es wert, besonders hervorgehoben zu werden und, wenn man sie in einen Bilderrahmen mit Glas einlegt, auch wert, geschützt zu werden. Es kommt nicht mehr so leicht Staub oder Feuchtigkeit heran. Auch vor Fingerabdrücken sind sie geschützt. Dadurch verlängert sich die Haltbarkeit der Bilder. Deswegen sollte man auch Fotografien und gekaufte Bilder, in einem Bilderrahmen unterbringen, wenn sie einem wichtig sind. Auch wenn man Bilder, die man selbst gemalt hat verschenkt, sollte man einen Bilderrahmen dazu verschenken. Das macht das Bild hochwertiger. Außerdem ist es leichter für den Beschenkten, das Bild gleich aufzuhängen oder hinzustellen.

Der passende Bilderrahmen: Mein Drama mit dem Bilderrahmen

Nach dem ich mein erstes Malen-nach-Zahlen Bild fertig gestellt habe, habe ich mir überlegt, es über meinem Bett aufzuhängen. Dabei war es mir wichtig, dass es geschützt ist. Ich bin davon ausgegangen, dass ich mich mit dem Kopf häufig dagegen lehnen würde. Ich wollte nicht, dass auf dem Bild dadurch Flecken entstehen. Daher musste ein passender Bilderrahmen her. Ich bin also in den nächsten Discounter gegangen und habe mir einen Bilderrahmen gekauft, der den Maßen meines Bildes entsprochen hat. Der Bilderrahmen hatte außerdem ein Passepartout, welches ich aber einfach herausgenommen habe.

Erst beim Einlegen des Bildes wurde mir bewusst, dass dies keine so gute Entscheidung war. Das Bild hat zum einen noch einen breiten unbemalten Leinwand-Rand. Dadurch kann man das Bild gegebenenfalls später noch auf einen Keilrahmen spannen. Da ich mir diese Möglichkeit nicht nehmen wollte, musste dies dran bleiben. Ich habe also versucht, die Ränder einfach nach innen zu falten.

Zum anderen ist mein Bild durchgehangen. Das habe ich natürlich erst nach dem Schließen des Bilderrahmens gemerkt. Wenn ich das Passepartout drin gelassen hätte, wäre mir das wohl nicht so leicht passiert. Aber dann hätte ich auch einen breiten Teil des Bildrandes nicht mehr gesehen. Nach mehreren Versuchen habe ich mich dann dazu entschieden, die Ecken der breiten Leinwand-Ränder aneinander zu tackern. Bei Bedarf kann ich die Klammern wieder leicht entfernen und sie scheinen auf der Vorderseite nicht durch.

passender Bilderrahmen - Problemlösung 1 : Ecken tackern

Danach habe ich das Passepartout eingelegt, um die Leinwand etwas zu stabilisieren. Zum Glück habe ich den Bilderrahmen irgendwie zu bekommen und es sieht jetzt auch fast passend aus.

passender Bilderrahmen - Problemlösung 2 stabilisieren

Einen passenden Bilderrahmen auswählen

Malen nach Zahlen Bild einrahmen - passender Bilderrahmen

Eine Sache habe ich gelernt: wer kein Passepartout möchte, sollte auch keines kaufen. Auch die Einlegetiefe des Bilderrahmens war für das weiche Bild aus Leinwand nicht geeignet. Das dies eine der Wurzeln des Problems war, habe ich übrigens erst erkannt, als ich gesehen habe, wie man diesen Bilderrahmen in Gold personalisieren kann. Dieser Bilderrahmen wird auch von vorne mit Magneten geschlossen. Das hätte mir einiges an Schließen, Umdrehen und Fluchen erspart. Dieser Bilderrahmen ist zwar deutlich teurer als mein Discount-Bilderrahmen, hätte mir aber einiges an Nerven gespart.

Wer seine Bilder einrahmen lassen möchte, damit sie besser halten, sollte sich auch überlegen, ob man nicht zu einem teureren Produkt greifen sollte. Viele der günstigen Bilderrahmen sind nicht so feuchtigkeitsundurchlässig wie man glaubt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich daher genau die Produktbeschreibung durchlesen. Es gibt beispielsweise auch Glas, welches besser für die Farbwiedergabe oder die Reflexminderung ist. Darüber hinaus eignen sich Bilderrahmen mit UV- oder Splitterschutz besonders gut, um die Bilder zu schützen. Denn gerade UV-Licht kann schnell dafür sorgen, dass die Farben schnell verblassen oder die Farbe sich verändern.

Je nach dem, was man mit seinem Werk vorhat und welche Eigenschaften es hat, sollte man daher auch einen passenden Bilderrahmen auswählen. Dabei muss der Preis des Produkt auch keine so große Rolle spielen. Die Hauptsache sind die Details des Bilderrahmens. Aber wer einen besonderen Schutz möchte, muss schon tiefer in die Tasche greifen. Wobei hier gilt: Auch ein mit einfachem Bilderrahmen geschütztes Bild ist besser geschützt als völlig ohne.

Diese Fragen solltest du dir für den passenden Bilderrahmen stellen

  • Welche Maße hat mein Bild?
  • Wie viel vom Rand soll sichtbar sein?
  • Möchte ich ein Passepartout?
  • Liegt mein Bild stabil im Rahmen oder wird es durchhängen?
  • Wie lange soll das Bild halten?
  • Wie sehr soll mein Rahmen geschützt sein? Reicht mir ein einfacher Bilderrahmen oder brauche ich Glas mit besonderem Licht-, Splitter- oder Staubschutz?
  • Wie tief soll die Einlegetiefe sein?
  • Wie viel möchte ich für einen Bilderrahmen ausgeben? Muss ich mehrere kaufen?
  • Welche Farbe soll der Bilderrahmen haben?
Der passende Bilderrahmen für dein Kunstwerk

2022-03-17 00:00:26
Bastelfrau (Becky)

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