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Falsches Seeglas aus Schrumpfplastik

Gespeichert von Bastelfrau am 30 März 2014
Falsches Seeglas aus Schrumpfplastik

Seeglas - das sind Glasstückchen, die vom Meer geschliffen wurden und die man nun am Strand finden kann. Es handelt sich dabei um matte Stückchen in allen möglichen Farben. Wer keinen Strand vor der Tür hat, bastelt sich das Seeglas selbst...

 

Bastelanleitungen dafür gibt es einige. Ich persönlich finde es am einfachsten, Schrumpfplastik dafür zu verwenden - zumal man so auch die letzten Reste von klaren Folien aufbrauchen kann.

 

Das brauchst du:

 

Bastelmaterial:

  • Schrumpfplastik klar oder milchig
  • Wasserfeste Folienschreiber

 

Bastelwerkzeuge:

  • Schere
  • Schleifschwämmchen
  • Backofen
  • Backpapier
  • Bürolocher

 

Und so wird's gemacht:

1. Das Schrumpfplastik in kleinere Stücke schneiden. Ich habe einen DIN A4 Bogen in 8 Teile geteilt - damit werden die fertigen Anhänger aber schon recht groß. Daher werde ich die Stücke, die ich noch nicht "geschrumpft" habe, noch einmal teilen.

2. Das Schrumpfplastik mit dem Schleifschwamm von beiden Seiten anrauen.

3. Eine der beiden Seiten mit dem wasserfesten Folienschreiber bemalen. Trocknen lassen.

4. Die bemalte Seite noch einmal leicht anschleifen.

5. Mit dem Bürolocher ein Loch für die Aufhängung stanzen.

6. Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Die Schrumpfplastikteile auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Dabei auf genug Abstand achten. Das Backblech in den Backofen geben. Nach wenigen Minuten fängt die Folie an, sich zu verbiegen. Solange warten, bis die Folie geschrumpft ist und wieder flach auf dem Backpapier liegt. Die Schrumpffolienteile herausnehmen und abkühlen lassen.

 

 

Schlüsselanhänger aus Schrumpfplastik - Bild: Mittags-Pause.de

 

Anschließend kann man mit den "Seeglasstückchen" weiter basteln - zum Beispiel können damit Ketten-, Armband-, Handy- oder Schlüsselanhänger gebastelt werden.

 

Intagliotechnik
Wer ein Stanz- und Prägegerät hat, kann das bemalte Schrumpfplastik vor dem Backen prägen. Diese Technik nennt sich dann "Intagliotechnik". Wichtig ist hierbei, dass bei der geprägten Folie die bemalte Seite die erhabene Seite ist. Diese wird vor dem Backen nämlich noch einmal abgeschliffen.

Hat man keine Prägegerät, dafür aber ein paar Gummistempel, kann man das heiße Schrumpfplastik stempeln, und zwar sofort (!) nachdem man es aus dem Backofen geholt hat. Dem Stempel passiert dabei nichts - bei der Herstellung werden viel höhere Temperaturen angewandt.

Egal ob gestempelt oder geprägt - das fertige Seeglasteilchen wird zum Schluss noch einmal abgeschliffen, dadurch kommt das Muster noch besser zur Geltung.

Verwendet man schwarzes Schrumpfplastik, gibt es ganz andere Effekte. In diesem Beispiel sieht man links ein Stück, in das einfach hineingestempelt wurde. Für das Teilchen auf der rechten Seite wurde der Stempel vorher eingefärbt.

 

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