1. Februar 2023
Falzbein

Falzbein

Früher waren Falzbeine für mich etwas, was man nicht unbedingt brauchte. Das stimmt auch – zumindest ein bisschen -, denn es gibt einige Alternativen, die man statt dessen verwenden kann. Mittlerweile habe ich allerdings mehrere davon und möchte – wenn ich ehrlich bin – absolut nicht mehr darauf verzichten, zumindest nicht auf mein „Lieblingsfalzbein“.

Meine Falzbeine

Mehrere Falzbeine habe ich deshalb, weil diversen Bastelpackungen, die ich mir gekauft habe, welche aus Kunststoff beilagen. Dazu kommt eines (aus Knochen), das ich mir extra gekauft habe. Und das ist auch das Falzbein, auf das ich nicht mehr verzichten möchte.

Es liegt gut in der Hand und erledigt seine Aufgaben perfekt. Es eignet sich, um Rillen ins Papier zu machen und zum Faltennachziehen – und ist daher mein bevorzugtes Werkzeug beim Scrapbooking, Kartenbasteln, Buchbinden, Origami und bei vielen anderen Basteleien. Ich benutze es nun schon seit vielen Jahren und es ist immer noch wie neu. Allerdings kann ich nicht genau sagen, ob die neueren Falzbeine von der Qualität her genauso sind.

Falzbein aus Knochen
Aus echtem Knochen, hochwertig und langlebig. Geeignet für das Rillen und Ritzen von Papier, zum Schneiden von Ton und zum Erreichen von schwer zugänglichen Ecken.

Die anderen Falzbeine, die ich besitze, sind alle aus Kunststoff. Allerdings verwende ich sie nur sehr selten. Nicht etwas deshalb, weil sie nicht gut wären, sondern deshalb, weil ich mit dem aus Knochen sehr zufrieden bin. Wer aber Probleme mit Knochen als Material hat, für den gibt es auch Falzbeine aus Kunststoff.

Angebot
Falzbeine aus Kunststoff
Die beiden Falzbeine bestehen aus strapazierfähigem Kunststoff – eines hat eine gerade Form, das andere ist geschwungen.

Woher kommt der Name „Falzbein“?

Der Name Falz“bein“ kommt daher, weil es ursprünglich aus „Bein“ – also aus Knochen bestand. Mittlerweile ist dies nicht mehr nötig, denn es gibt viele andere Materialien, die sich für die Herstellung von Falzbeinen eignen – angefangen beim Kunststoff (wie auf der Abbildung) bis hin zu Holz (das auch sehr schön aussieht) und Metall.

Auf der Abbildung sieht man die „normale“ Form eines Falzbeines. Es sind auch andere Formen im Handel erhältlich, die ich persönlich aber als nicht sonderlich praktisch empfinde. Bei meinem Falzbein lassen sich wirklich alle Seiten nutzen.

Was macht man mit einem Falzbein?

Besonders hilfreich ist dieses Werkzeug natürlich, wenn man Papier oder Pappe falten und den Falz richtig glatt haben möchte. Das geht mit dem Falzbein ruckzuck und völlig problemlos. Dafür verwende ich meist eine der langen Seiten.

Wenn ich mit einem meiner Prägebretter bzw. -koffer arbeite, verwende ich die abgerundete Spitze, die gut in die Prägevertiefungen passt. In diesem Fall präge ich die Linien also zuerst mit der Spitze, knicke das Papier an der Prägelinie um und streiche den Kniff mit der Längsseite des Falzbeines glatt.

Als Alternative für das Glattstreichen der Kniffe kann man einen Messerrücken verwenden oder einen Löffel, die Linie kann man auch mit einem leergeschriebenen Kugelschreiber prägen. Allerdings muss man sehr vorsichtig sein, damit man das Papier oder die Pappe dabei nicht beschädigt. Das Problem hat man mit einem richtigen Falzbein nicht. Natürlich kann man auch hier zu fest drücken und das Papier dabei beschädigen. Hat man den Bogen aber erst einmal raus, ist das Falzbein ein wirklich tolles Werkzeug für wenig Geld.

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2021-11-17 06:43:00
Bastelfrau (Barbara)

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