29. Januar 2023
Klettband

Klettband

Klettband, auf engl. Hook-and-Loop-Tape oder Velcro, besteht aus zwei Webstreifen, wovon der eine – durch seinen hakenförmigen Flor – rau, der andere weich – eher flauschig – ist. Treffen beide Streifen aufeinander, so krallt sich die raue Seite in den Flor der weichen Seite. Klettbänder gibt es als Meterware oder auch in Fertigpackungen.

Wenn das Klettband zu breit ist – einfach abschneiden. Es franst nicht aus und lässt sich leicht aufnähen.

Der Klettbandverschluss ist kinderfreundlich. Er wird sehr gerne bei Babykleidung und Ausstattung verwendet.

Klettband gibt es in vielen verschiedenen, Stärken, Farben und Breiten. Außerdem kann das Klettband speziell fürs Aufnähen oder aber selbstklebend sein. Klettband kann mittlerweile so stark sein, dass man es zum Aufhängen von Gegenständen an der Wand verwenden kann. Auf der anderen Seite kann man aber sogar leichte Gardinen damit befestigen.

Gardinen mit Klettband befestigen

Dafür näht man die flauschige Seite an den Stoff, während die Seite mit den Haken auf einen stabilen, staub- und fettfreien Untergrund klebt. Dadurch kann die Gardine schnell gewechselt werden. Dabei muss aber das Klettband die entsprechende Tragkraft haben. Mittlerweile gibt es aber für diesen Zweck schon spezielle Klettschienen.

Auch im Bastelbereich hat der Klettverschluss Einzug gehalten. Dafür ist er sogar in kleinen Kreisen erhältlich, die man zum Beispiel als Verschluss für selbstgebastelte Umschläge, Taschen oder andere Verpackungen nehmen kann. Auch hier gilt, dass die Kreise in unterschiedlichen Größen und Stärken erhältlich sind.

Klettband annähen

Zuerst wird das Klettband eigentlich an der gewünschten Stelle eingereiht. Das ist aber bei Klettband sehr schwierig. Einfacher ist es, es mit Klebeband oder mit Stecknadeln zu fixieren.

Wenn das Klettband mit der Nähmaschine eingenäht wird, macht man dies am besten mit dem Geradstich und einer 90er bis 100er Nadel und verwendet einen Reißverschlussfuß.

Selbstklebendes Klettband

Die Anwendung ist sehr einfach. Man zieht die Schutzfolie von beiden Teilen ab und klebt sie fest. Noch einfacher geht das, wenn man den Klettverschluss schließt und zuerst die Schutzfolie des unteren Teils abzieht und dieses festklebt. Dann wird die andere Schutzfolie abgezogen und der andere Teil aufgeklebt.

Selbstklebendes Klettband ist meist aus Polyester und/oder Nylon und mit einem Spezialklebstoff beschichtet. Je nachdem, welcher Klebstoff verwendet wurde, muss man 24 bis 48 Stunden warten, bevor man den Haken- und den Schleifenstreifen zusammendrückt, um zwei schwere Objekte miteinander zu verbinden.

Das Klebeband kann (muss aber nicht), feuchtigkeits- und witterungsbeständig sein. Hier muss man auf die Angaben des Herstellers achten. So ist es meist für den Innen-, oft aber auch für den Außenbereich geeignet.

Selbstklebendes Klettband haftet auf glatten Flächen wie Kunststoff, Glas und Metall, aber nicht auf Leder, PU, Kunstleder, Stoff, Ziegelsteinen, Zementflächen, Betonwänden oder flexiblem Vinyl. Auch unter Wasser kann es nicht verwendet werden.

Klettband reparieren

Wenn das Klettband nicht mehr zusammenhält, ist meist die weiche Seite des Bandes mit Fusseln belegt. Diese Fusseln lassen sich einfach mit einer Drahtbürste oder einer Nadel entfernen. Wenn du noch einen alten Kamm hast, kannst du auch diesen dafür verwenden.

Liegt das Problem nicht bei der weichen Seite, sondern bei der mit den Haken, kann man es mit Shampoo versuchen. Dafür die Hakenseite vorsichtig mit Shampoo einreiben und den Schmutz anschließend mit einer kleinen Bürste entfernen. Danach muss man den Klettverschluss gut trocknen lassen.

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