26. November 2022
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Erfahrungsbericht zu Haarkreide

Donnerstag schwarze Strähnchen für die Arbeit, Freitag einen grünen Pony passend zu den High-Heels und am Samstag im buntem Regenbogen-Look in die Disco – das und noch viel mehr soll mit Haarkreide möglich sein. Dabei sollen die Haare weder geschädigt werden noch die Haare länger eingefärbt werden. Dies hört sich sehr gut und spannend an. Aber hält Haarkreide, was sie verspricht?

Meine Erfahrungen mit Haarkreide

Ich bin in der Drogerie schon häufiger an verschiedenen Haarkreiden vorbei gekommen und auch die ein oder andere benutzt. Vor ein paar Jahren habe ich aber ein Haarkreide Produkt mit 24 verschiedenen Farben gesehen. Dabei waren natürlich schöne Produktfotos mit schönen bunten Haaren. Ich war direkt begeistert und malte mir aus, wie ich damit im blauen Ombre-Look an Rosenmontag glänzen würde. Natürlich bestellte ich die Haarkreide sofort und sie kam auch wenig später bei mir zu Hause an. Für weniger als zehn Euro inklusive Versandkosten bekam ich 24 verschiedene Farben. Damals waren meine Haare rot. Dies hat den Umgang mit der Haarkreide ein wenig erschwert, da sich die rote Tönung mit der Farbe vermischt hat. Aus Gelb wurde Orange und aus Blau Lila. Danach habe ich die Kreide noch einmal mit blonden und mit brünetten Haaren ausprobiert.

Haarkreide

Die Anwendung von Haarkreide

Die Haarkreide ist ganz einfach anzuwenden. Zuerst muss man sich das Haar anfeuchten. Dazu kann man auch eine Sprühflasche benutzen. Dann tropfen die Haare nicht so schlimm. Als nächstes streicht man die Kreide einfach über die Haare. Dabei ist es wichtig, dass man die Kreide von oben nach unten streicht. Andersherum würde man die Haare kaputt machen. Dann lässt man die Haare Lufttrocknen. Um die Haltbarkeit zu erhöhen, kann man die Farbe mit dem Glätteisen fixieren.

Vor Regen musste man laut Beschreibung keine Angst haben, da sich die Farbe nur in Verbindung mit Shampoo löst und dabei ein bis zwei Haarwäschen hält. Die Farbe soll nicht nur auf blondem Haar halten und leuchten, sondern auch auf dunklem, bei dem man gegebenenfalls den Effekt verstärken kann, in dem man mit der weißen Kreide die betreffenden Haarstellen grundiert. Der Trick mit der weißen Farbe hat mir auch dabei geholfen, dass die rote Tönung meiner Haare nicht zu sehr mit der Haarkreide vermischt wird. Das Weiß wurde zwar ein wenig rosa, aber die darauf folgende Farbe blieb einigermaßen verschont. Bei meinem braunen Haaren konnte ich allerdings keinen besonderen Effekt feststellen.

Haarkreide auf nassem Haar auftragen

Der Ergebnis

Als ich vor ein paar Jahren die Kreide das erste mal ausprobiert habe, fiel mir das lange Warten bis meine Haare endlich wieder trocken wurden sehr schwer. Für eine Spontanaktion eignet sich die Kreide also schon mal nicht. Nachdem meine Haare endlich trocken waren, fixierte ich sie mit meinem Glätteisen, welches ich dabei ordentlich grün, blau und gelb zupuderte. Die Farbe war zudem ungleichmäßig, besonders das Gelb hatte gelbe Stipsen, war ansonsten aber orange. Ich hatte das Bedürfnis, meine Haare zu bürsten, weil die Strähnen so aneinander gepappt waren. Gleichzeitig hatte ich aber Angst, dass ich dann nur alles zupudere und die Farbe fast vollständig aus dem Haar raus ist.

Da sich die Strähnen auch noch ziemlich mies anfühlten, entschied ich mich, doch lieber auf Haarexperimente an Karneval zu verzichten. Zugepappte ungleichmäßige Haare die sich zudem noch richtig mies anfühlten, wollte ich nicht haben und färbte mir meine Haare stattdessen wieder frisch rot. Deswegen verzichtete ich auch lange darauf, es nochmal mit der Haarkreide zu versuchen. Eigentlich wollte ich nämlich sehen, ob ich es vielleicht beim zweiten mal besser hinbekomme.

Haarkreide auf brünettem Haar

Für eine Ganz-Haar-Behandlung in gefärbten roten Haar ist die Haarkreide nicht geeignet. Auf blondem, nasses Kunsthaar lässt es sich auf jeden Fall ganz hervorragend auftragen, aber ganz sicher auch leicht wieder auswaschen, denn vom Fixieren mit dem Glätteisen rate ich hierbei dringend ab. Auch für Strähnchen auf blondem Haar ist Haarkeide besser geeignet. Bei einem anderen Rosenmontag hatte ich rosa und hellblaue Strähnchen. Die Farbe konnte man gut sehen und die Farbe ging auch nicht schnell raus. Die Haare haben sich aber dennoch nicht gut angefühlt und sahen auch nicht unbedingt gesund und natürlich aus. Auf meinem braunen Haar kann man die Farbe auch noch recht gut sehen. Allerdings ändert sich das wenn man die Haare bürstet. Dann sehen sie zwar nicht mehr so strähnig und zerzaust aus, dafür bürstet man aber auch ganz schön die Haarkreide aus. Ich habe auch das Gefühl, dass sich die Haare danach trotzdem schneller verknoten.

Mein Fazit zur Haarkreide

Auch wenn ich hauptsächlich die Haarkreide einer Marke ausprobiert habe und diese sehr günstig war, denke ich, dass sich das Ergebnis auch bei anderen Haarkreide marken nicht wirklich ändert. Zumindest waren die Haarkreiden aus der Drpgerie, die meine Schwester ausprobiert hat auch nicht viel besser. Aber ich denke, dass sich die Haarkreide gut dazu eignen könnte, die Haare von Barbies immer wieder neu einzufärben und auszuwaschen.

Haarkreide nach dem Bürsten

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2022-11-16 15:35:48
Bastelfrau (Becky)

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