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Dänisches Spültuch im Bambusmuster

Gespeichert von Bastelfrau am 25 März 2020
Spültuch im Bambusmuster

Ich muss gestehen, die meisten Spültücher und Waschlappen habe ich im Urlaub gestrickt und gehäkelt - meistens, wenn ich im Strandkorb saß. Zusammen mit der ganzen Familie war es nicht gerade ruhig, aber dieses Muster ist so einfach, dass es durchaus "strandkorbgeeignet" ist. 

 

 

Bei diesem Muster benötigst du eine gerade Maschenanzahl. Gestrickt werden nur zwei verschiedene Musterreihen, die sich wiederholen, bis die gewünschte Länge erreicht ist.

 

1. Reihe und alle ungeraden Reihen: *1 Masche rechts, Umschlag, 2 Maschen rechts, den Umschlag über die 2 rechten Maschen ziehen*. Dies wiederholen bis das Ende der Reihe erreicht ist.
2. Reihe und alle geraden Reihen: links

 

 

Material

Wie bei vielen der anderen Spültücher und Waschlappen, die ich gestrickt und gehäkelt habe, habe ich auch hier Biobaumwolle von Hobbii verwendet.
Bis vor kurzem dachte ich eigentlich noch, dass es nicht wirklich wichtig ist, beim Häkeln und Stricken "Bio" zu verwenden. Außerdem war Baumwolle für mich generell die beste Alternative, weil ich dachte, sie ist angenehm auf der Haut, aus nachwachsenden Rohstoffen, vegan und ja... einfach schön.
Mittlerweile habe ich mich ein bisschen schlau gemacht und herausgefunden, dass die normale Baumwolle alles andere als umweltfreundlich ist. Da wahnsinnige Mengen angebaut werden, gibt es auch hier das Problem mit Schädlingen und mit der Menge. Also werden Pestizide eingesetzt, die ich wirklich nicht auf der Haut haben möchte. Deshalb verwende ich jetzt nur noch Bio-Baumwolle. 
Aber auch hier ist das Problem, dass einfach zu viel gebraucht wird. Deshalb häkel und stricke ich jetzt auch oft mit Bambusgarn oder Milchgarn. Beides scheint im Moment die umweltfreundlichere und nachhaltigere Garnvariation zu sein. Allerdings: Wenn alle von Baumwollgarn zu Bambusgarn oder Milchgarn umschwenken, wird es auch hier schnell schwierig, den Bedarf auf halbwegs umweltfreundliche Art und Weise zu decken. Das Geheimnis scheint also zu sein, dass man mal das eine und mal das andere verwendet und sich auch nicht scheut, einmal etwas Neues auszuprobieren.