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Gespeichert von Bastelfrau am 28 September 2020
Säumen mit der Nähmaschine

Fast jeder von uns kommt früher oder später in die Situation, dass er etwas säumen muss - sei es, weil eine Hose, ein Rock oder ein Kleid zu lang ist oder dass man beginnt, Kleidung selbst zu nähen. Hier findest du Informationen und Tipps dazu, wie das Säumen mit der Nähmaschine am besten funktioniert.

 

Säumen mit der Nähmaschine

Ein Saum besteht aus dem Einschlag und dem Umschlag. Beide können entweder nach rechts oder nach links gelegt werden. Dies hängt davon ab, wo der Saum sichtbar sein soll - rechts oder links. Für den Einschlag wird der Stoff knapp nahtbreit umgelegt und am besten gebügelt. Dann kommt der Umschlag, der sich nach der gewünschten Saumbreite richtet. 

 

Nähen kann man den Saum entweder mit dem gewöhnlichen Nähfuß oder dem Saumnäher.

Bild oben: Saum mit Einschlag und Umschlag

 

Verwendet man den Säumer, so schlägt dieser den Stoff selbständig ein und führt ihn dann so der Nadel zu, dass die Bruchkante knappkantig aufgesteppt wird.

Bild: Säumer, der den Stoff selbständig einschlägt.

 

Säumer sind in verschiedenen Breiten erhältlich. Außerdem gibt es noch den verstellbaren Säumen. Die Vorbereitungen sind ähnlich wie beim Nähen mit dem Kappfuß. Das heißt, der Saum wird zuerst einige Zentimeter mit der Hand eingeschlagen. Dann wird er so in die Schnecke des Säumers geführt, dass die Bruchkante des Saumes rechts zu liegen kommt. Am Anfang zieht man einen Faden ein. Dies dient dem leichteren Transport des Stoffes. Beim Nähen muss man beachten, dass der Stoff immer gleichmäßig in die Schnecke eingeführt wird.

 

Die Säumerfüße kann man nur dann verwenden, wenn der Stoff nicht zu dick ist. Außerdem darf der Saum nicht über Nähte führen. Will man Rundungen arbeiten, so funktioniert dies nur mit einem schmalen Säumer gut.

 

Der Stich muss größer als normal eingestellt werden, da der Transport des Stoffes bei Anwendung des Säumers geringer ist.

 

Bezugsquellen*: