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Spültuch im tunesischen Füllstich häkeln

Gespeichert von Bastelfrau am 23 Mai 2020
Spültuch im tunesischen Füllstich häkeln

Ein Spültuch oder ein Waschlappen darf nicht zu dünn sein, er muss einen guten Griff haben und außerdem schön weich. All das erreicht man mit der tunesischen Häkelei - in diesem Fall mit dem tunesischen Füllstich.

 

 

Das Tüchlein kann sowohl als Spültuch als auch als Waschlappen verwendet werden. Wenn du es kleiner häkelst, kannst du ein Abschminkpad daraus machen und wenn du es größer häkelst, wird es vielleicht ein Trockentuch oder sogar ein Handtuch. Durch die tunesische Häkelei wird es auf jeden Fall schön dick und griffig, selbst dann, wenn du Baumwollgarn in der Stärke 8/4 verwendest.

 

 

Und so wird's gemacht:

Zuerst wird die benötigte Anzahl an Luftmaschen gehäkelt. Dann folgt die erste Reihe, die im einfachen tunesischen Häkelstich gearbeitet wird. (Die Anleitung dafür findest du unter "Der einfache tunesische Häkelstich, der Luftmaschenanschlag und die erste Reihe". 
Bei der zweiten Reihe und allen folgenden Reihen holt man die Masche jeweils zwischen zwei Schlingen der Vorreihe. Abgemascht wird wie sonst auch üblich.

Eine ausführliche Anleitung dafür, wie man den tunesischen Füllstich häkelt, findest du in dieser Häkelanleitung, in der du auch gleich zwei Videos eingefügt habe, damit es auch wirklich mit dem tunesischen Häkeln klappt.

 

In der Regel arbeite ich mit 50 Maschen in einer Reihe - wenn ich immer das gleiche Garn verwende, gilt dies auch fürs normale Häkeln oder Stricken. Allerdings bin ich da auch nicht besonders pingelig, denn mir ist es ziemlich egal, ob alle Tücher gleich groß sind - ca. 23 cm breit und hoch. Sie werden in einem Körbchen eingerollt aufbewahrt und sehen dort für mich ordentlich genug aus. Und wenn sie benutzt werden und an einem Haken hängen, sieht man eh nicht, ob das Tuch größer oder kleiner als die im Körbchen ist.

 

 

Wenn du aber Wert darauf legst, dass alle Tücher gleich groß sind, kommst du um eine Maschenprobe nicht herum. Die Angabe, wie viele Maschen du anschlagen und wie viele Reihen du häkeln oder stricken musst, findest du auf der Banderole, die sich an der Wolle befindet. Wenn deine Maschenprobe größer wird, musst du eine kleinere Nadel verwenden, wenn sie kleiner wird, eine größere Nadelstärke.