28. November 2022
Hamdschleifer im Test titelbild

Handschleifer im Test punkten mit günstigem Preis

Klein und handlich gebaut ermöglichen Handschleifer das komfortable Abschleifen verschiedener Oberflächen. Im Vergleich zu richtigen Schleifgeräten kommen sie ohne Stromversorgung aus und sind deswegen gerade bei verschiedenen Bastelprojekten vielseitig sowohl im In- als auch im Outdoorbereich nutzbar. Gerade empfindliche Oberflächen, bei denen nicht so viel abgetragen werden soll, lassen sich mit einem Handschleifer sehr gut bearbeiten. Im Vergleich zu den elektrischen Modellen sind diese zudem deutlich kompakter, sodass sie sich leicht verstauen lassen.

Um die Handhabung der Handschleifer zu verbessern, haben die Hersteller diese Handwerkzeuge mit einem ergonomischen Griff versehen. An der Unterseite befindet sich das Schleifmittel, das konstant an dem Schleifer befestigt ist. Dadurch kann man feine Bewegungen ebenso durchführen wie Schleifarbeiten, bei denen man mehr Druck ausübt.

Handschleifer für den Hobbygebrauch ideal

Während im Bauwesen heute kaum mehr etwas mit einem Handschleifer bearbeitet wird, sind diese im Hobbybereich weiterhin die erste Wahl. Selbst kleine Oberflächen lassen sich damit sehr einfach abschleifen. Ein weiterer Grund, der für die Anwendung der Handschleifer bei DIYs spricht, ist der günstige Preis. So gibt es einfache Ausführungen schon für weniger als zehn Euro. Die wirklich guten Handschleifer kosten zwar deutlich mehr, sind aber immer noch günstiger als die elektrischen Modelle.

Schleifbook findet im Test deutliche Unterschiede

Das Fachmagazin Schleifbook hat eine Vielzahl an Handschleifern in einem Test miteinander verglichen und bestätigt deutliche Unterschiede zwischen den Modellen. Diese zeigen sich nicht nur bei Handhabung und Ausstattung, sondern auch beim Angebotsumfang. So werden viele Handschleifer in Sets angeboten, in denen Schleifblätter mit unterschiedlicher Körnung kombiniert werden. Dadurch lassen sich verschiedene Holzteile einfach und passgenau bearbeiten.

Nach Erklärungen von Schleifbook liegen die Unterschiede der Modelle im Detail. Bei der Auswahl sollte man deswegen immer im Blick behalten, für welche Arbeiten man die Handschleifer nutzen möchte und welche Oberflächen man damit bearbeiten kann. Der Testsieg ging im jüngsten Test an das Modell 4056000 von Wolfcraft. Aktuell wird der Testsieger für weniger als 13 Euro angeboten. Er ist mit einem stabilen Griff versehen und besitzt eine Zahnung direkt am Halter, sodass das Schleifmittel während der Bearbeitung der Oberfläche nicht verrutscht.

Auf dem zweiten Platz landet mit dem Lotex 40 Schleifgitter und Handschleifer ein praktisches Set. Im Set inbegriffen ist ein Schleifgitter mit der Körnung K 40-220. Dieser Handschleifer ist ein wenig teurer als der Testsieger, bietet aber eine ähnlich umfangreiche Ausstattung. Weiterhin gibt es hier einen stabilen Griff, wodurch ein sicherer Halt gegeben ist.

Auf dem dritten Platz landet im Schleifbook Test ein Handschleifer der etwas anderen Art. Die Dronco-Schleifschwämme werden ebenso im praktischen Set angeboten. Insgesamt vier verschiedene Schleifschwämme stehen hier gemeinsam mit dem Halter zur Verfügung. Die vier Schleifschwämme besitzen unterschiedliche Körnungen, wobei hier K80, K120 und K220 abgedeckt werden. Zwar überzeugt hier der günstige Preis deutlich. Ein Nachteil ist bei diesem Schleifschwamm aber der doch deutlich kleinere Griff, der darüber hinaus auch nicht ergonomisch ist.

Der Wechsel des Schleifpapiers geht bei allen Modellen recht leicht von der Hand, sodass man auf die unterschiedlichen Oberflächen und Vorhaben reagieren kann. Wie die Redaktion von Schleifbook betont, sollte man bei der Auswahl immer darauf achten, wie lange man dem Handschleifer arbeitet.

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