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Gartenarbeiten vor dem ersten Frost

10. September 2018 - 0:00 -- Sarah


Wenn der Winter mild beginnt, können Gartenbesitzer zu Beginn des neuen Jahres aufgeschobene Arbeit nachholen. Die meisten Gartenarbeiten im Winter müssen lediglich vor dem ersten Frost geschehen. Da dieser in Deutschland zumindest in flacheren Gebieten meist erst spät eintritt, haben Gartenbesitzer also lange Zeit dafür, sie aufzuarbeiten.

Lehmböden umgraben
Lehmböden sind stark wasserhaltig. Wer solche Erde vor dem ersten Frost umgräbt, hat deswegen im Frühjahr beinah einsaatfertige Erde. Grund dafür ist, dass die Wassereinlagerungen im Winter gefrieren und die Lehmschollen „sprengen“, sodass feinkrümelige Erde entsteht. Wer die Böden vor dem ersten Frost bearbeitet, spart sich viel Arbeit im Frühjahr, wenn Gartenbesitzer sich ohnehin schöneren Beschäftigungen widmen können.

Boden kalken
Gartenböden sollten vor dem ersten Frost gekalkt werden, vorausgesetzt der Boden hat Kalkmangel. Ist dies nicht der Fall, kann eine Überkalkung dafür sorgen, dass der Boden Nährstoffe (vor allem Stickstoff) verliert. Bei einem leichten Kalkmangel ist deswegen die Kompostdüngung angemessener. Um herauszufinden, ob der Boden überhaupt Kalk benötigt, sollte mithilfe von Tests aus dem Bau- oder Gartenmarkt der PH-Wert gemessen werden. Unterschreiten die Böden die folgenden Werte, ist eine Düngung sinnvoll: Sandboden (pH 5,5), lehmiger Sandboden oder sandiger Lehmboden (pH 6,0-6,5), Lehmboden (pH 7).



Winterpflanzen schützen
Wenn die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht groß sind, sollte Wintergemüse wie die verschiedenen Kohlsorten oder Porree mit Wintervlies schattiert werden. Das Gleiche gilt für empfindliche immergrüne Sträucher.

Wurzelkur und Frostschutz für Bäume
Um Baumrinde vorm Platzen zu schützen, eignen sich lichtreflektierende weiße Anstriche. Diese können aus Kalk bestehen, besser sind jedoch spezielle Mittel, die das Licht nicht nur reflektieren, sondern auch Mineralien enthalten. Um es aufzutragen, sollte es trocken und frostfrei sein.
Wer ein gesundes Wachstum des Baumes und einen guten Obstertrag begünstigen möchte, kann der Pflanze eine Wurzelkur verpassen: Hierfür werden in Höhe der äußeren Krone zwischen drei und vier bis zu 1,5 m lange Gräben ausgehoben. Bis in einer Tiefe von einem halben Meter werden alle Wurzeln gekappt und der Graben anschließend mit reifem Kompost gefüllt.



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