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Gespeichert von Becky am 22 Juli 2020
So stattest du den perfekten Basteltisch für deine Kinder aus

Kreativität spielt in der Entwicklung jeden Kindes eine wichtige Rolle. Egal ob es darum geht, mit Puppen zu spielen, sich mit den Freunden Fantasiegeschichten auszudenken oder ein Bild zu malen – Kinder sprühen vor Fantasie und Kreativität. Um diese zusätzlich zu fördern, kann man den Kindern einen ganz eigenen Bereich einrichten, an dem sie sich kreativ austoben können – einen Basteltisch. Was du dabei beachten musst und wie du ihn ausstatten kannst, erfährst du hier.

 

 

So stattest du den perfekten Basteltisch für deine Kinder aus

Der passende Schreibtisch

Natürlich kann man eigentlich jeden Tisch zu einem Basteltisch erklären. Aber es gibt Tische, die sich besser als andere eignen. Für meine Neffen haben wir einen Hochstuhl, der sich ganz leicht in einen Tisch mit Stuhl umfunktionieren lässt. Für den Anfang ist dies eine gute Möglichkeit um Platz zu sparen und dem Kinder dennoch seinen Platz zur kreativen Entfaltung zu geben. Für Schulkinder empfiehlt es sich, einen Schreibtisch zu kaufen, der mitwächst. So kann er nicht nur als Basteltisch sondern auch als normaler Schreibtisch für Schularbeiten genutzt werden. Bei einem neutralen Schreibtisch können diese sogar noch bis ins Erwachsenenalter benutzt werden. Ich habe zum Beispiel immer noch den Schreibtisch, den meine Schwester als Kind bekommen hat. Am besten verfügt der Schreibtisch über eine Tischplatte, die man kippen kann. So kann man besonders gut zeichnen und schreiben, ohne dass man Rückenschmerzen bekommt. Eine große Auswahl solcher Schreibtische findest du im Internet zum Beispiel hier.

 

 

Eine gute Unterlage

Damit die Kinder nach Lust und Laune malen, kleben und verzieren können ist es hilfreich, eine gute Bastelunterlage zu haben. Dabei muss man nicht viel Geld ausgeben. Oft reicht schon einfaches Zeitungspapier aus. Wenn man keine Zeitung mehr bekommt, kann man auch ein Stück Kunststofftischdecke benutzen oder ein Stück Folie. Auch Malervlies kann sich nützlich als Unterlage erweisen, zum Beispiel wenn man Keilrahmen bemalt oder Dinge zusammen klebt. Zum Zeichnen ist die Unterlage aber nicht so gut geeignet, weil sie zu weich ist. Wenn die Kinder viel mit einem Cutter oder anderen Schneidegeräten arbeiten, ist eine Schneideunterlage unerlässlich. Bei einem alten Tisch, der schon ein paar Flecken abbekommen hat, kann man auf die Unterlage verzichten. Aber nur solange man damit klar kommt, dass der Tisch nach Lust und Laune mit Farbe bekleckert wird. So sieht man dem Tisch auch gleich seine kreative Funktion an. Auf eine Schneideunterlage sollte man aber auch hier nicht einfach verzichten. Die Schneideunterlage schützt nämlich nicht nur den Tisch vor Kratzern, sondern sorgt auch dafür, dass das Schneidewerkzeug länger scharf bleibt.

 

 

Das richtige Bastelmaterial

Bei Kindern ist es enorm wichtig, auf das geeignete Bastelmaterial zu achten, besonders wenn es den Kindern zu jeder Zeit am Basteltisch zu Verfügung stehen soll. Gerade bei kleinen Kindern sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass das Bastelmaterial außer Reichweite aufbewahrt wird, damit das Kind nicht die gesamte Einrichtung umgestaltet und sich auch nicht am Bastelmaterial verletzt. Generell sollte man den Kindern aber keine giftigen Bastelmaterialien geben. Deswegen sollte man bei Farben und Klebern auf die Inhaltsstoffe achten. Eine Schere, die nicht zu scharf ist, ist bei Schulkindern kein Problem mehr, einen Cutter sollte man dagegen nur seinen schon großen Kindern zur Verfügung stellen. Es gibt zwar spezielle Heißklebepistolen für Kinder, aber auch mit diesen sollte man Kinder nicht unbeaufsichtigt basteln lassen. Daher sollten diese auch nicht in die Schubladen des Kinder-Basteltisches. Buntstifte, ein Klebestift, Druckerpapier, Tonpapier in verschiedenen Farben sowie ein Linea, sollten dagegen als Grundausstattung gelten. Ein Wassermalkasten und ein Zeichenblock kann dazu ergänzt werden. Die Frage, ob Glitzer in den Basteltisch gehört, ist sehr schwierig. Wer das Risiko mag und einen guten Staubsauger hat – nur zu. Wer aber nicht tagelang mit Glitzer an den unmöglichsten Stellen rum laufen möchte, sollte ihn den Kindern nur sparsam und unter Aufsicht zur Verfügung stellen. Ein guter Kompromiss können hier Glitzerstifte sein. Je älter die Kinder werden, desto mehr werden sich spezielle Lieblingstechniken bemerkbar machen. So kann man einen Aquarellmalkasten oder Acrylfarbe hinzufügen,wenn das Kind gerne malt oder Bleistifte in verschiedenen Härtegraden, wenn es gerne zeichnet.

 

 

Ordnung ist die halbe Miete

Bei all der Kreativität ist eines ganz wichtig: Ordnung darf nicht fehlen. Dafür muss es auf oder in dem Basteltisch genug Stauraum geben, damit die Kinder die Bastelsachen auch wieder ordentlich weglegen können. Daher bietet es sich an, einen Tisch mit Schubladen zu kaufen. Je nach Größe der Schubladen können hier neben Stiften, Kleber, Glitzer und Co. auch Papier und Blätter untergebracht werden. Wer nicht über Schubladen verfügt, kann die Materialien aber auch in kleinen Behältern und Dosen auf dem Tisch platzieren oder ein extra Fach im Regal frei machen. Auch hierbei kann man selbst oder das Kind wieder kreativ werden, in dem man zum Beispiel einen Stiftbehälter aus PET-Flaschen selber bastelt.

 

Bild von EvgeniT auf Pixabay