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Tipps und Tricks für die Rosenzucht

Gespeichert von Bastelfrau am 22 September 2018
Tipps und Tricks für die Rosenzucht

Rosen im Garten sind einfach wunderschön und je nach Sorte begleitet der Rosenduft den ganzen Sommer. Aber wann pflanzt man sie am besten?

 

 

Rosen pflanzt man am besten im Herbst. Wenn das zeitlich nicht geklappt hat, kann man sie auch in den Monaten März und April noch pflanzen. Der Boden sollte etwas 50 cm tief rigolt und mit verrottetem Mist gedüngt sein. Die Rosen werden ungefähr 10-12 cm tief gepflanzt. Bei Buschrosen bedeutet dies, dass die Veredlungsstelle ein wenig - ca. 3 cm tief -  in den Boden kommt. Die Wurzeln werden vor dem Pflanzen in einen steifen Lehmbrei getaucht. Die Pflanzlöcher müssen so groß sein, dass die Wurzeln darin ausgebreitet werden können. Dann werden die Wurzeln mit lockerer Erde bedeckt, die man vorsichtig andrückt. Wenn die Hälfte des Pflanzloches mit Erde gefüllt ist, wird erst einmal gut gegossen. Dann wird das Loch weiter mit Erde gefüllt. Die Pflanzweite der Rosen in und zwischen den Reihen beträgt mindestens 40 bis 50 cm. Der Abstand darf aber auch noch etwas größer oder kleiner sein, je nach der natürlichen Wuchsstärke der Sorten und der Fruchtbarkeit des Bodens.

 

Das sollte man beim Pflanzen beachten

  • Die Wurzeln der Rosen sind gegen Kälte und Trockenheit empfindlich. Man sollte sie deshalb beim Pflanzen so wenig wie möglich der Luft aussetzen.
  • Wenn man die Rosen nicht sofort pflanzen kann, legt man sie einzeln nebeneinander in feuchte Erde.
  • Sind die Rosen vertrocknet und mit  eingeschrumpfter Rinde geliefert worden, legt man sie zuerst mehrere Stunden in Wasser und anschließend in feuchte Erde. Dort bleiben sie für die nächsten 4 bis 8 Tage. Erst danach werden sie gepflanzt.
  • Treffen die Rosen erst bei starkem Frost ein, lässt man sie zuerst unausgepackt an einem frostfreien und wenn möglich feuchten Ort (zum Beispiel im Keller) langsam auftauen. Gepflanzt werden sie erst nach mehreren Tagen. Dabei sollte die Erde feucht sein. Die frisch gepflanzten Rosen müssen vor Frost geschützt werden. Auch der Wind im März und April kann neu gepflanzten Rosen gefährlich werden. Darum empfiehlt es sich, sie mit Tannenreisig und Laub zu bedecken, sie mit Stroh zu umwickeln und so einige Zeit stehen zu lassen.
  • Bei trockenem Wetter werden die Rosen abends gegossen. Dies gilt besonders während der ersten Wochen nach der Pflanzung. 

 

Rosenschnitt

  • Wenn kein Frost mehr herrscht und auch nicht mehr zu erwarten ist, kann man die Rosen im Frühjahr beschneiden. Beim Schnitt soll jedem Rosenstock nur eine im Verhältnis zur Wuchsstärke der Sorte und der Pflanze stehende Anzahl an Ästchen gelassen werden. Man entfernt also das tote Holz und die schwachen, schlecht gestellten oder zu alten Zweige und schneidet die Spitzen der restlichen Ästchen auf eine, im Verhältnis zur Wuchsstärke stehende Länge zurück. Diese beträgt bei minder starkwüchsigen Sorten auf 2 bis 3 gute Augen, bei den starkwüchsigen auf 4 bis 5 Augen.
  • Rankrosen beschneidet man nicht oder sehr wenig.
  • Sommerrosen, die jährlich nur einmal am vorjährigen Holz blühen, werden im Sommer nach der Blüte beschnitten.
  • Auch bei Rosen, die öfter blühen, wird nach dem ersten Flor die abgeblühten Zweige bis auf zwei Augen unter der Blume eingeschnitten.