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Gespeichert von Becky am 16 November 2020
Zu trockene oder zu feuchte Luft? So kannst du dein Raumklima verbessern

Gerade im Winter wird die Luft durch die Benutzung von Heizungen in den Innenräumen teils sehr trocken. Trockene Lippen, Husten und Anfälligkeit von Erkältungen sind die Folge. Aber auch zu feuchte Luft im Raum hat negative Konsequenzen wie beispielsweise Schimmel. Damit du gerade in den Zeiten von Home Office und Home Schooling diese Probleme nicht hast, kannst du mit unseren Tipps dein Raumklima verbessern.

 

 

Technik hilft

Wenn du dir nicht sicher bist wie es um deine Raumluft wirklich bestellt ist, kannst du dir Raumthermometer kaufen, die dir auch gleich die Luftfeuchtigkeit anzeigen. So kannst du auch schneller erkennen, ob sich deine Bemühungen bezahlt machen oder ob du doch auf ein professionelles Gerät zum Raumentlüften zurückgreifen musst. Dabei gibt es auch mobile Entfeuchter die Abhilfe schaffen können. Wer aber in einem Altbau wohnt oder ein größeres Problem mit Schimmel hat, kann sich auch ein Lüftungsanlage im Internet kaufen. Solche Anlagen hat zum Beispiel die Impruf GmbH  kaufen. Die perfekte Luftfeuchtigkeit liegt übrigens bei 40 – 60 %.

 

 

Das richtige Lüften

Zunächst einmal kann man aber versuchen, das Problem auf kostensparende Weise zu lösen. Das richtige Lüften ist hierbei enorm wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Es sorgt für frische Luft und mehr Sauerstoff im Raum, weil es die abgestandene Raumluft gegen neue frische Luft austauscht. Besonders leicht gelingt dies, wenn man für einen Durchzug sorgt, in dem man auch die  Fenster und Türen der anderen Räume öffnet. Man sollte mindestens einmal täglich für fünf bis zehn Minuten lüften. Dabei sollte das Fenster nicht nur auf Kipp geöffnet werden, sondern vollständig. Gerade wenn sich mehrere Leute auf engstem Raum tummeln, sollte man ruhig öfter am Tag lüften. Das gilt auch wenn man den ganzen Tag zu Hause verbringt.
Kleiner Tipp: Wenn man morgens direkt nach dem Aufstehen lüftet, weckt das gleich die eigenen Lebensgeister.

 

 

Diese Pflanzen verbessern dein Raumklima

Pflanzen sehen nicht nur schön aus, sondern produzieren bekanntlich auch CO2 und Sauerstoff. Daher  sind sie bestens geeignet, die Luft in den Wohnräumen angenehmer zu machen. Dabei gibt es aber auch Pflanzen, die zusätzlich Schadstoffe aus der Luft filtern wie Formaldehyd, Benzol und Kohlenmonoxid. Zu diesen Pflanzen gehört zum Beispiel der Grünlinie, die gleichzeitig auch die Luftfeuchtigkeit reguliert. Der gemeine Efeu hilft dir bei Schimmel, da er sogar Schimmelsporen aus der Luft filtert. Aber auch der Drachenbaum, Aloe Vera, Efeutute, Bogenhanf und Einblatt sorgen für ein besseres Raumklima. Wer Katzen oder andere Haustiere besitzt, sollte aber darauf achten, dass die Pflanzen nicht giftig sind. Gerade wenn die Tiere dazu neigen Pflanzen anzuknabbern, muss man auf giftige Pflanzen verzichten.

 

 

So kannst du zusätzlich dein Raumklima verbessern bei zu feuchter Luft

Gerade in der Küche, dem Badezimmer und der Waschküche fällt bei bestimmten Aktivitäten viel Luftfeuchtigkeit an. Damit beim Kochen, Duschen oder Wäsche trocknen die Luftfeuchtigkeit nicht zu sehr erhöht wird, sollte man besonders während oder nach diesen Tätigkeiten ausreichend lüften. Es kann auch helfen, zusätzlich eine Schüssel Salz oder Reis aufzustellen, da diese die Luftfeuchtigkeit binden. Diese sollte in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden. Außerdem sollte auf die richtige Raumtemperatur geachtet werden. Je nach Raum liegt diese meist bei 20-22 °C und kann in Schlafräumen auch ruhig bei 17-19 °C liegen.

 

 

Das kannst du gegen zu trockenen Luft machen

Luftbefeuchter sind wohl das erste Mittel, das einem zu diesem Thema einfällt. Gerade in der kalten Jahreszeit sind sie praktisch, da sie die trockene Luft, die durch das Heizen entsteht, kompensieren können. Es können auch Zimmerbrunnen im Zimmer aufgestellt werden. Diese sind gleichzeitig auch schön anzusehen. Ansonsten kannst du auch auf die Dinge zurück greifen, die du bei zu feuchter Luft vermeiden sollst. Dazu gehören feuchte Handtücher aufzuhängen. Am besten funktioniert dieser Trick, wenn man die Handtücher über der Heizung aufhängt. Auf die Heizung kann man auch eine Schale Wasser stellen, die dann permanent Wasserdampf in die Luft angibt.

 

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Zu trockene oder zu feuchte Luft? So kannst du dein Raumklima verbessern