Kindern spielend den Magnetismus erklären – so können Eltern für den Aha-Effekt sorgen!

„Mama, Papa, wie funktionieren Magnete?“ – spätestens bei dieser Frage stoßen viele Eltern an ihre Grenzen. Zwar wissen alle Eltern wie Magnete funktionieren, doch können nur die wenigsten Väter und Mütter ihren Sprösslingen kindgerecht und genau erklären, worum es sich beim Magnetismus handelt. Dabei sind Kinder gerade in der Vorschulzeit neugierig und entdecken die Welt. Wenn Kinder dann auf einen Magnet stoßen, wollen sie natürlich auch erfahren, woher die Anziehungskraft kommt und warum sich verschiedene Enden eines Magnets anziehen und voneinander abstoßen.
Aus diesem Grund haben wir Eltern im Folgenden einen Ratgeber erstellt, mit dem es gelingt den Nachwuchs schon vor dem Schulanfang die Eigenschaften von Magneten zu erklären. Dabei ist vor allem eine spielerische Herangehensweise seitens der Eltern gefordert. Fachbegriffe und wissenschaftliche Bezeichnungen sollten nur sehr dosiert bei der Erklärung des Magnetismus für Kinder verwendet werden.

Schulmagnete aus dem Internet bestellen

Um Kindern anschaulich zu erklären wie Magnete funktionieren, gilt es, sich ein paar kindgerechte Magnete zu besorgen. Hier lohnt sich ein Blick ins Internet, um kindgerechte Schulmagnete online bestellen zu können. Hierbei ist es wichtig, dass der Nordpol und Südpol farblich voneinander abgesetzt sind, um Kindern die Wirkung eines Magneten besser zu erklären. Denn nur mit einem anschaulichen Objekt gelingt es, Kinder in die Welt der Wissenschaft einzuführen und ihren Wissensdurst zu stillen.

Grundwissen für Magnete kindgerecht weitergeben

Bei Magneten handelt es sich um Phänomen aus der Physik. Hierbei sollten Kindern vor allem auf die Kräftewirkung der Magnete aufmerksam gemacht werden. Die Kraft eines Magnets zeigt sich zwischen anderen Magneten und magnetisierbaren Gegenstände aus Eisen, Kobalt oder Nickel. Eltern sollten deshalb mindestens zwei Magnete und magnetisierbare Gegenstände parat haben, um die Kräftewirkung zu veranschaulichen. Die Anziehungskraft von Magneten sorgt dafür vor allem eisenhaltige Gegenstände anzuziehen. Diese Eigenschaft lässt sich an Münzen, Essbesteck oder Büroklammern zeigen.

Die Pole eines Magneten erklären

Kinder sollten gleich zu Beginn verstehen, dass ein Magnet immer aus zwei Seiten besteht. Die zwei Pole des Nord- und Südpol ziehen und stoßen andere Magnete mit gleicher oder unterschiedlicher Seite an beziehungsweise ab. Am einfachsten ist es für Eltern, Kindern zwei Magnete in die Hände zu geben und sie selbst herumexperimentieren zu lassen. Ein Magnet mit nur einem Pol gibt es nicht. Zerbricht ein Magnet in zwei Hälften, entstehen wieder zwei neue Magnete.

Sicherheit geht vor

Damit es keine Unfälle mit den Magneten gibt sollte auf verschiedene Dinge geachtet werden.
So sollte man kleine Kinder nicht mit kleinen Magneten spielen lassen, die sie verschlucken können. Aber auch in der Nähe von Festplatten, Uhren oder Omas Herzschrittmacher sollte man Kinder nicht mit Magneten spielen lassen, da die Magnete diese Dinge kaputt machen oder umprogrammieren können.

Basteln mit Magneten

Mit Magneten kann man nicht nur super spielen und die Kinder an physikalische Phänomene heranführen sondern auch wunderbar basteln. Gerade für das Basteln mit Kindern eignen sich hierfür magnetische Lesezeichen oder Kühlschrankmagnete. Am besten arbeitet man hierbei mit Magnetband oder -folie, die man auf unterschiedlichste Weise bekleben und gestalten kann. Wer plastische Kühlschrankmagnete basteln möchte, sollte dagegen auf Scheibenmagnete zurückgreifen.

2019-09-25 00:00:00
Bastelfrau (Becky)