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Auto packen für den Marktverkauf



Wer auf Kunsthandwerkermärkten oder Weihnachtsmärkten seine selbstgebastelten Waren verkauft, steht beim Packen des Autos meist vor einer Herausforderung. Das gilt ganz besonders dann, wenn auch noch ein Marktstand Platz finden soll. Hier findest du ein paar Tipps, die dir helfen sollen, sicher ans Ziel zu kommen...

Auf dem Bild links (Bild von Margot Kessler  / pixelio.de) siehst du einen ordentlich gepackten Wagen - der aber leider ganz und gar nicht sicher ist.

Findet der Markt innerhalb von Gebäuden statt, ist das Packen nicht ganz so kompliziert, denn hier reicht meist ein Tisch aus. Aber auch hier gilt: Sicherheit geht vor. Deshalb muss stabil und mit Bedacht im Kofferraum "gestapelt" werden.

Ganz nach unten gehören schwere, flache Gegenstände wie Tapeziertisch oder die Tischplatten eines Marktstandes.

Einzelne Streben werden quer in den Kofferraum gelegt. Denn auch wenn du ein/eine erfahrene/r Autofahrer/in bist - es kann auch immer ein anderer einen Autounfall verursachen, zum Beispiel in dem er/sie dir auffährt. Liegen dann die Streben längs, besteht die Gefahr, dass sie nach vorne geschoben werden und dich oder eine andere Person im Auto regelrecht durchbohren.

Deine Waren solltest du in Kartons oder Plastikboxen transportieren. Ein Deckel schützt davor, dass sich deine Waren in Geschosse verwandeln.

Die schwersten Kartons gehören nach unten, darüber dann die leichteren Sachen. Das ist nicht nur im Falle eines Unfalles besser, sondern für deine Waren generell, denn leichtere Sachen werden nicht zerdrückt. Wenn du nun noch eine Decke darüber legst, kannst du deine Ladung zusätzlich mit Gurten sichern.

Egal ob du nur den Kofferraum beladen oder eine Rückbank umgeklappt und auch den Fahrgastraum des Wagens genutzt hast, solltest du nun noch ein Gepäckgitter verwenden. Bei den meisten Autos ist es mittlerweile möglich, die Gepäckgitter an unterschiedlichen Stellen im Wagen anzubringen - je nachdem, wieweit du geladen hast.

Falls dein Gepäckraum nicht ausreicht, hast du noch die Möglichkeit, Dachgepäckträger oder Dachboxen zu verwenden. Hier gilt das Gleiche wie für das Gepäck im Kofferraum - es muss gut gesichert sein. Zwar ist die Gefahr hier für dich nicht ganz so groß, aber du gefährdest andere, wenn du deine Ladung auf dem Dach nicht ordentlich sicherst.
Wichtig ist auch, dass du das zulässige Gewicht dafür nicht überschreitest. Außerdem solltest du wissen, dass sich die Seitenwindempfindlichkeit des Fahrzeuges durch das Dachgepäck verändert.

Während ich früher für all dies improvisieren musste, findet man jetzt fertiges Zubehör in Shops wie Tirendo (in der Rubrik Reise & Transport). Dort gibt es nicht nur Dachgepäckträger, sondern auch Dachboxen oder Transportboxen für den Kofferraum, Spanngurte, Gepäckgitter und vieles mehr was das Leben als Marktfrau oder Marktmann ein Stück sicherer machen kann - zumindest auf der Fahrt zum Markt und wieder nach Hause.

Noch zwei kleine Hinweise zum Schluss: Achte auch darauf, dass du Verbandskasten und Warndreieck nicht total einbaust, so dass du sie im Notfall sofort zur Hand hast. Und - falls du eine Sackkarre für den Transport deiner Kartons und Kisten verwendest -, dann packe sie so ein, dass du sie auch sofort verwenden kannst. ;-)

 



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