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Etiketten, Etiketten, Etiketten



Etiketten sind nicht nur nützlich, sondern zur Zeit auch total im Trend. Außerdem sind sie notwendig für diejenigen von uns, die ihre selbstgenähten Sachen verkaufen.

Textilkennzeichnungsrecht und Textilkennzeichnungsverordnung

Bereits seit dem 7.11.2011 gibt für Europa eine Textilkennzeichnungsverordnung. Zum 24.2.2016 ist nun das neue nationale Textilkennzeichnungsrecht (TextilKennzG) in Kraft getreten, durch das sich einiges für Händler und damit auch für "Selbermacher", die ihre Waren verkaufen, ändert. Auf der Webseite der it-recht kanzlei münchen findet man ausführliche Informationen über das neue Textilkennzeichnungsgesetz. Eine ausführliche Lektüre kann ich euch hier nur empfehlen, denn wirklich weiterhelfen kann ich euch hier nicht. Deshalb dürft ihr diesen Artikel auch keinesfalls als Rechtsberatung sehen. Ich bin kein Anwalt und kann deshalb nur meine persönliche Meinung schreiben. Aus diesem Grund kann ich euch hier auch nur einige Möglichkeiten vorstellen, wie ihr eure selbstgemachten, zum Verkauf bestimmten Textilien (zum Beispiel Genähtes, Gestricktes, Gehäkeltes oder Gewebtes oder Gesponnenes) kennzeichnen könnt.

Etiketten

Zuerst einmal: Ein Pappetikett, dass einfach mit einem Faden angebracht wird, dürfte nicht ausreichen. Das Etikett muss dauerhaft, leicht lesbar, sichtbar, zugänglich und fest angebracht sein. Meines Wissens nach muss nur gekennzeichnet werden, welches Material verwendet wurde (siehe auch den Link oben zur Anwaltskanzlei).

Einfach ist es dann, wenn es sich um ein Gewebe wie reine Baumwolle handelt, denn dann reicht ein einfaches Webetikett, dass ihr mit Hilfe eines Wäschestiftes per Hand beschriften könnt. Wenn ihr aber beispielsweise eine Babyhose aus einem reinen Baumwollstoff genäht habt, bei dem die Bündchen aber aus Synthetik bestehen, muss dies ebenfalls aufgeführt werden. Dann ist es ganz praktisch, wenn man größere Etiketten hat.

Wer immer wieder ganz bestimmte Materialien verwendet, zum Beispiel immer 100% Baumwolle als Stoff und immer den gleichen Bündchenstoff, für den lohnt es sich, Etiketten zum Einnähen drucken zu lassen.
Für den einen oder anderen wären aber auch noch Größen- und Waschangaben interessant - das ist aber, soweit ich weiß, keine Pflichtangabe. Sinnvoll ist es aber trotzdem - während des Verkaufes findet man die passende Größer schneller und für den Kunden ist es wichtig zu wissen, wie heiß er das neu erworbene Stück waschen darf.



Wer seine Etiketten nicht einnähen möchte, kann auf aufbügelbare Etiketten zurückgreifen.

Die Kennzeichnungspflicht gilt übrigens nicht nur für die Textilien selbst. Auch in Online-Shops müsst ihr angeben, aus welchen Materialien eure Textilien hergestellt sind.
Solche Etiketten - sowohl zum Einnähen als auch zum Aufbügeln, bedruckt oder zum Beschriften mit einem Wäschestift - gibt es zum Beispiel von Namensbänder.de.

Etiketten für diejenigen, die keine selbsthergestellten Textilien verkaufen

Ein ganz anderes Thema sind Lables. Das Folgende gilt nicht für diejenigen, die ihre Sachen verkaufen, obwohl ein witziges Etikett immer etwas her macht. Angesprochen sind hier diejenigen, die für sich selbst, die Kinder und Enkelkinder, Freunde und Verwandte häkeln (und natürlich auch nähen oder stricken).

Ich verstehe übrigens bis heute nicht, warum man sich eine Mütze häkelt und dann ein MyBoshi-Lable daran festnäht. Welche Kriterien müssen die gehäkelten oder gestrickten Dinge erfüllen? Muss die Mütze nach einer MyBoshi-Anleitung gehäkelt worden sein? Oder aus MyBoshi-Wolle? Oder kann ich das Etikett einfach irgendwo drauf nähen? Es gibt soviele andere, schöne Etiketten, die man für wenig Geld kaufen kann - wie zum Beispiel "Von Mama gestrickt", "Be different" oder ähnliches. Solche Etiketten an einer Mütze sehen genauso toll aus - wenn nicht sogar besser -  wie ein MyBoshi-Lable. Ganz oben siehst du eine kleine Auswahl an Etiketten, die es sowohl für den gewerblichen als auch für den privaten Bereich gibt.


Und hier ein Beispiel für ein fertiges Produkt: Ein Schlamperlsäckchen, dass sich meine Tochter vor kurzem genäht hat. Die Anleitung dafür findest du hier.



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