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Gespeichert von Becky am 26 September 2019
Wie du deinen eigenen Online Shop erstellst

Um ein Thema kommt man nicht herum, wenn man sich mit seinen eigenen gebastelten, gemalten oder anders selbst gestalteten Werken selbständig machen möchte: den eigenen Online Shop. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, seine Produkte online zu verkaufen und noch viel mehr Dinge zu beachten, bevor man den Schritt ins eigene Online Business wagt.

 

Welche Plattform ist die richtige für mich?

Wer plant, einen Online Shop zu errichten, muss sich zunächst für eine Plattform entscheiden. Dafür gibt es zahlreiche Anbieter, deren Vor- und Nachteile man unbedingt vor der Entscheidung prüfen sollte.

Zu den bekanntesten Plattformen gehören Ebay, Amazon Marketplace und gerade im kreativen Bereich Etsy. Eine der größten Vorteile ist sicherlich, dass diese Plattformen viele Besucher anziehen und sich die Sichtbarkeit des Shops so steigern lässt. Allerdings kommen hier Gebühren hinzu. Dafür muss man sich keine Gedanken über die Sicherheit des Zahlungsverkehrs machen. Auch in Fragen der rechtlichen Absicherung wie DSGVO, Impressum und Co. bieten größere Marktplatzformen Hilfestellungen.

Aber auch der eigene Online Shop hat seine Vorteile. So hat man mehr Freiheiten in der Gestaltung und den Features des Onlineshops und muss sich den Gewinn nicht teilen. Was zunächst sehr verlockend klingt, ist aber auch mit sehr viel Arbeit verbunden. Neben der Einarbeitung in die schon erwähnten rechtlichen Bestimmungen, die das Betreiben einer Webseite im allgemeinen und eines Onlineshops im speziellen betreffen, muss man sich mit den technischen Seiten von Webseiten befassen. Dies kann sehr zeitaufwendig sein, gerade wenn es zu größeren Updates oder Softwarefehlern kommt.

Eigene Ware verkaufen

Wer seine eigene Ware verkauft, muss sich mit weiteren rechtlichen Bestimmungen auseinandersetzen. Für Online-Kunden ein Segen, für die Online-Verkäufer ein Ärgernis ist zum Beispiel das Fernabsatzgesetz. Wenn die Ware verpackt und weggeschickt ist, ist das Geschäft leider noch nicht abschließend abgewickelt. Der Käufer hat das Recht das Produkt wieder zurück zuschicken und ob man es als Verkäufer danach noch problemlos wieder verkaufen kann ist auch nicht gewährleistet.

Apropos Versand auch hier muss man einige Dinge beachten. So muss man sich an das Verpackungsgesetz halten und auch hier einen Beitrag zahlen.

Wer nicht seine eigene Produkte, sondern Waren von Großhändlern verkaufen möchte, muss natürlich auch auf die gleichen Dinge achten. Es sei denn man kauft die Ware nicht selber ein, sondern benutzt ein Dropshipping-System. Hier spart man sich auch den Lagerplatz. Auch hier kann man seine eigene Webseite erstellen oder man wählt einen Shopanbieter wie zum Beispiel Shopify. Aber egal welchen Online-Shop man betreibt, muss man auf jeden Fall ein Gewerbe anmelden und seine Einnahmen versteuern.