Alternativen zu Weizen - Pseudogetreide

26. November 2017 - 16:48 -- Bastelfrau


Pseudogetreidearten zählen botanisch nicht zu den Gräsern, sondern sind Körnerfrüchte, die jedoch in der Küche ähnlich verwendet werden können. Da sie kein Gluten enthalten, sind sie zum Backen nur sehr eingeschränkt nutzbar. Dafür eignen sie sich für Menschen mit Glutenunverträglichkeit. Sinnvoller ist der Einsatz des Pseudogetreides als Müsli oder Beilage anstelle von Reis. Auch Suppen und Salat können mit ihnen verfeinert werden. Sie sind in der Regel etwas fett- und proteinreicher als Getreide und verfügen dabei über einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Deswegen sind sie teilweise auch als Öl verfügbar, die sich allerdings nicht zum Braten eignen, da sie nicht hitzebeständig sind.

Amarant (siehe Bild links)
Amarant ist wohl das bekannteste Pseudogetreide und wird auch heute noch per Hand geerntet. Er enthält nicht nur einen hohen Anteil an Proteinen, sondern auch die Wertigkeit ist sehr hoch. Die Proteine sind für den menschlichen Körper also besser nutzbar als bei Milch oder Sojaprodukten. Außerdem enthält er viele Omega-3-Fettsäuren, was das Pseudogetreide vor allem für Vegetarier, Veganer und Schwangere attraktiv macht. Zusätzlich ist es reich an Magnesium, Calcium und Eisen.

Quinoa

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Quinoa ist aufgrund des hohen Lysingehalts eine sehr sinnvolle Ergänzung im Speiseplan von Veganern und Vegetariern. Eisen, Magnesium, Calcium und Omega-3-Fettsäuren sind ebenfalls in großen Mengen vorhanden.

Buchweizen



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Buchweizen ist reich an B-Vitaminen, Vitamin E und Mineralien wie Eisen, Magnesium, Kalium und Calcium. Ungeschälter Buchweizen enthält allerdings viel Fagopyrin, was die Haut empfindlicher macht, weswegen vor allem Kinder nur geschälten Buchweizen essen sollten. Es scheint außerdem Diabetes vorbeugen zu können und den Blutzuckerspiegel zu verbessern.

Nutzhanf

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Hanf ist aufgrund des THC-Gehalts mancher Sorten zu Unrecht in Verruf geraten und wird von den meisten mit Drogen assoziiert. Allerdings hat Nutzhanf keine Rauschgiftwirkung. Dafür haben die Samen einiges zu bieten: Sie enthalten acht essentielle Aminosäuren und sind ohnehin sehr proteinreich. B-Vitamine, Vitamin E, Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen sind ebenfalls in größerer Menge enthalten.



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