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Kastanienkuchen ohne Zucker

Gespeichert von Bastelfrau am 24 Juli 2018
Kastanienkuchen ohne Zucker

Ich liebe Kastanien. Das liegt vielleicht daran, dass ich mit Kastanien Weihnachten verbinde, denn bei uns gibt es, solange ich mich erinnern kann, am ersten Weihnachtsfeiertag Ente mit Kastanien. Vor einiger Zeit habe ich aber auch Kastanienmehl für mich entdeckt und verwende es nun für verschiedene Backrezepte. Irgendwann bin ich dann auch auf den Castagnaccio (Toskanischer Kastanienmehlkuchen) gestoßen, den ich natürlich unbedingt ausprobieren musste. 

 

Zutaten:

  • 200 g Kastanienmehl 
  • 200 ml Wasser
  • 300 ml Milch
  • 30 ml Olivenöl
  • 30 g Maltit
  • 30 g Walnüsse (in grobe Stücke gehackt)
  • 35 g Pinienkerne
  • etwas frischer Rosmarin

 

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  2. Eine Auflaufform oder dichte Backform mit Backpapier auskleiden.
  3. Das Kastanienmehl mit Wasser und Milch verrühren. Dabei sollten sich keine Klumpen bilden!
  4. Maltit, das Olivenöl, die grob gehackte Walnüsse und die Pinienkerne hinzugeben und zu einem recht flüssigen Teig vermischen.
  5. Den Teig in die Form gießen.
  6. Den Rosmarin waschen und auf dem Teig verteilen.
  7. 25 Minuten backen. Wenn sich eine Kruste gebildet hat und die Pinienkerne gebräunt sind, ist der Kuchen fertig. 

 

Tipps und Tricks
Da der Castagnaccio keine Hefe oder Backpulver enthält, geht im Backofen auch nicht auf. Er bleibt also sehr flach.
Uns hat der Rosmarin nicht wirklich geschmeckt. Möglicherweise habe ich es einfach zu gut gemeint und zu viel Rosmarin verwendet. Aber ich glaube, die Menge hat es für uns zwar schlimmer gemacht, aber wir mögen den Rosmarin einfach nicht auf dem Kuchen. 
Auf der anderen Seite habe ich nicht gewusst, wie lecker Pinienkerne schmecken können. 
Es gibt verschiedene Variationen zu diesem Kuchen. Ich denke, das Originalrezept ist komplett ohne Zucker, da das Kastanienmehl schon leicht süß ist. Außerdem wird statt Milch Wasser verwendet. Vielleicht sollte ich dem Kuchen mit samt dem Rosmarin doch noch einmal eine Chance geben und das Ganze mit wenig Rosmarin probieren. 
Bei anderen Rezepten habe ich gesehen, dass zusätzlich ca. 50 g Rosinen dazukommen. Es gibt also doch recht viele Variationen.