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Low Carb Linzertorte

Gespeichert von Bastelfrau am 18 Januar 2019
Linzertorte Low Carb

Linzertorte gehört seit meiner frühsten Kindheit zu Weihnachten bzw. zu meinem Geburtstag. Seit ich mich mit weniger Kohlenhydraten ernähre, ist die Linzertorte zu Weihnachten eine Herausforderung geworden. Ich hätte nie gedacht, dass ich eine Low-Carb-Linzertorte hinbekommen würde, die mir besser schmeckt als das Original. Aber - genau das ist in diesem Jahr geschehen.

 

Die Linzertorte hat eine besondere Bedeutung für mich. Meine Mutter kam aus Baden und bei ihr war es Tradition, dass es an Weihnachten und bei Hochzeiten Linzertorte gab. Da meine Mutter Probleme beim Backen hatte, bekamen wir jedes Jahr zu Weihnachten zwei Linzertorten von einer Freundin meiner Mutter per Post zugeschickt. Eine davon gab es immer am 2. Weihnachtstag - an meinem Geburtstag. 
Bei den ersten Versuchen, eine Low-Carb-Linzertorte zu backen, hatte meine Tochter das Weizenmehl durch Dinkelmehl und den Zucker durch Erythrit und Maltit ausgetauscht. Außerdem verwendete sie LowCarb Johannisbeermarmelade. Diese Linzertorte hat genauso gut geschmeckt wie das Original.

 

Dieses Jahr bin ich durch Zufall auf eine andere Art gestoßen, mir etwas Linzertortenähnliches zu backen. Und zwar geht dies schneller und einfacher und schmeckt mir persönlich sogar noch besser als die Originallinzertorte. Mit der kann mich also niemand mehr dazu bringen, mehr Kohlenhydrate in Form einer Linzertorte zu mir zu nehmen, als mir gut tut. Und: Ich finde, diese Low Carb Linzertorte kann man immer essen - auch, wenn gerade weder Weihnachten noch Hochzeit ist.

 

Das brauchst du für die Low Carb Linzertorte:

 

Und so wird's gemacht:

  1. Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
  2. Auf einen tiefen Teller die Mandeln, das Backpulver, den Zimt, das Lebkuchengewürz, den Backkakao, den Instantkaffee und das Salz geben und vermischen.
  3. Die Eier trennen.
  4. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen.
  5. In einer gesonderten Schüssel das Eigelb mit dem Erythrit und dem Maltit verrühren. Die weiche Butter und die abgeriebene Zitronenschale dazugeben und gut verrühren.
  6. Die Mandelmischung dazugeben und unterrühren.
  7. Das steifgeschlagene Eiweiß dazu geben und unterheben.
  8. Die Backform mit Backpapier auslegen.
  9. Den Teig hingeben und glattstreichen. Die Johannisbeermarmelade darauf verteilen.
  10. Bei 150°C (Umluft) ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
  11. Die Schokoladenglasur zusammen mit 1 TL Kokosöl schmelzen. Auf den Kuchen geben und gleichmäßig verteilen. 
  12. Wenn die Schokoladenglasur fest ist, den Kuchen in Stücke schneiden. 

 

Tipps und Tricks

Durch das Kokosöl wird die Schokoladenglasur etwas weicher, so dass man keine harten "Schokoladenbrocken" hat, wenn die Glasur mal etwas dicker ausfällt. Verwendet man allerdings zuviel Kokosöl, kann es passieren, dass die Glasur nicht fest wird. Dann den Kuchen einfach für einige Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Glasur fest ist. Nötig ist es aber nicht, bei dem von mir verwendeten Schokoguss Kokosöl hinzuzufügen.