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Reste-Essen mit Obst und Gemüse

Gespeichert von Bastelfrau am 2 Dezember 2017
Reste-Essen mit Obst und Gemüse

Auch wenn Gemüse oder Obst übrig bleibt, kann man die Reste noch weiterverarbeiten und damit leckere Gerichte zaubern.

 

Alle feineren Gemüse sollten niemals offen, sondern in Dunst aufgewärmt werden. Dagegen vertragen Kohl, Kabis, Rüben, Bohnen, besonders aber Sauerkraut ein offenes Aufwärmen in der Pfanne; ja, letzteres wird, wie der Volksmund sagt, durch das Wiederaufkochen "zehnmal, zehnmal besser."

 

Reste von gekochtem Obst, z. B. Äpfel, entsteinte Zwetschgen oder Kirschen, Rabarber etc. verwendet man als Füllung für Aufläufe, Brotkuchen, Pfannkuchen usw. Oder man verarbeitet sie zu Schnitten und Früchtepudding oder kleinen Fruchttörtchen.

 

Von gekochtem Spinat nimmt man einige Löffel in den gewöhnlichen Pfannkuchen- (Omelett-) Teig und backt kleine Kuchen davon.

 

Reste von Blumenkohl, Erbsen, Spargelköpfchen und Sauce gibt man in Suppen.

 

Gekochte weiße Böhnchen werden kalt als Salat angemacht und dienen als Beilage zu Rindfleisch. Gekochte dürre Zwetschgen können ebenso verwendet werden.

 

Spinatreste geben einen schmackhaften Spinat-Pudding, eine "Fülle" zu Maultaschen und grüne Omeletten (siehe unten).

 

Übrig gebliebener Saft von Essigzwetschgen ist noch gut zum Angießen von Rotkraut geeignet.

 

Geleestücklein sind eine hübsche Kompottverzierung.

 

Getrocknete Quittenschalen und gedämpften Äpfeln während des Kochens beigefügt, verleihen ihnen ein angenehmes Aroma.

 

Die äußere feine Orangenschale und Zitronenschale wird fein zerschnitten und getrocknet, woraus man sie zu beliebiger Zeit als Würze für die Creme oder Kuchen verwenden kann - oder man legt die frische Schale in ein kleines Töpfchen, streut eine Lage gestoßenen Zucker darüber und gibt wieder Rinde und zuoberst Zucker.

 

Spinatmaultaschen
Übrig gebliebenen Spinat mischt man mit eingeweichter Semmel, gehackten Pilzen, 1 Ei, etwas Kartoffelmehl und Muskatnuss.
Diese ziemlich dicke Masse streicht man messerrückendick auf einen sehr dünn ausgerollten Nudelteil. Das Ganze rollt man dann zu einer Rolle, nachdem man die Ränder sorgfältig mit Eiweiß bestrichen hat.
Diese Rolle kocht man in stark siedendem Wasser bis sie oben schwimmt wie fertige Klöße.
Dann spült man sie in kaltem Wasser ab und läßt sie erkalten. Nachdem diese in feine Scheibchen geschnitten und wie Bratkartoffeln mit Butter auf beiden Seiten gebraten sind, schlägt man noch ein Ei darüber und gibt Salat dazu.