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Gespeichert von Bastelfrau am 23 Januar 2020
Resteessen: Salate mit selbstgemachten, einfachen Salatsaucen

Nicht jeder macht seine Salatsauce selbst, oft werden Fertigsaucen gekauft oder einfache Salatsoßen aus Pfeffer und Salz, Essig und Öl zubereitet. Damit ein bisschen Abwechslung auf den Tisch kommt, findest du hier einige Tipps, wie du eine einfach Vinaigrette mit wenigen Zutaten geschmacklich immer wieder verändern kannst. Mit Hilfe dieser Saucen kannst du dann ein tolles Resteessen machen - nämlich Salate aus Kartoffeln, Schnittbohnen, weißen Bohnen, Sellerie, roten Rüben und Mohrrüben - in dem du sie einfach über die gar gekochten, zerschnittenen und kalt gewordenen Zutaten schüttest. Alternativ zum Resteessen findest du hier auch einige weitere Salatrezepte.

 

 

Die Hauptbestandteile der Sauce sind immer Essig und Öl. Diese einfache Salatsauce kannst du dann mit den verschiedenen Zutaten verfeinern. Bei den Fertigsaucen bieten sich eine Mayonnaisensauce, eine Meerettigsauce, eine Sojasauce sowie eine scharfe Sauce an. Die meisten Saucen sind nach dem Öffnen noch viele Monate lang haltbar und müssen nur immer wieder gut verschlossen werden.
An weitere Zutaten können Sardellen- oder Anchovisbutter, Senf und saure Sahne dienen. Auch übriggebliebene Bratensauce kann in kleinen Mengen unter die Essig-Öl-Sauce gemischt werden.

 

 

Rezepte für Salatsaucen, die man aus den oben genannten Zutaten bereiten kann

1. Man verrührt eine Messerspitze voll Sardellen- oder Anchovisbutter mit einem knappen Esslöffel Mayonnaise und gießt unter ständigem Rühren soviel Essig dazu, dass man eine dünne Sauce erhält.

2. Ein halber Teelöffel voll Anchovisbutter mit einem halben Teelöffel Senf vermischen. Zwei Teelöffel Öl nach und nach dazugeben und glattrühren. Anschließend nach Geschmack Essig dazu geben.

3. Ein knapper halber Teelöffel voll Sardellenbutter mit drei Esslöffeln saurer Sahne und drei Esslöffeln Bratensauce verrühren und anschließend mit Essig verdünnen. Zum Schluss noch 15 Tropfen Sojasauce darüberrühren.

4. Eine mittelgroße Zwiebel reiben, einen Viertel Brühwürfel in einem Esslöffel heißem Wasser auflösen,  eine kleine Prise weißen Pfeffer, eine kleine Prise geriebene Muskatnuss, 20 Tropfen Sojasauce, 2 Esslöffel Öl miteinander verrühren. Essig nach Geschmack dazu geben und noch mal alles zusammen gut durchrühren.

5. Einen Teelöffel Mayonnaisensauce mit einem Esslöffel Meerrettigsauce und einer großen Prise Pfeffer glatt rühren. Anschließend die Sauce mit Essig verdünnen.

6. Ein Teelöffel Senf mit zwei Esslöffeln Öl glatt rühren. Eine gute Prise Zucker, 6 Tropfen Sojasauce und Essig nach Geschmack und gewünschter Konsistenz dazu geben und gut verrühren.

 

Wenn man keine fertigen Saucen im Haus hat, kann man auch so vorgehen:

7. Einen gehäuften Teelöffel Mehl in reichlich heiße Butter geben und mit so viel Wasser verkochen, dass ein dünner Breit entsteht. Diesen Brei in eine tiefe Schüssel geben und solange rühren, bis er kalt ist. Ein Eigelb, einen Teelöffel Öl, einer Prise rotem Pfeffer und einen kleinen Bisschen Senf dazu geben und verrühren. Dann die Sauce mit Essig verdünnen. Wer mag, kann auch etwas Zucker - zusammen mit dem Gewürzen - untermischen.

8. Eine große Zwiebel schälen und fein reiben und in etwas Gänseschmalz gar dünsten - sie darf dabei nicht braun werden. Das Ganze mit Essig verrühren.

 

Die hier beschriebenen Saucen dürfen nicht zu dick sein - sie müssen eine durchaus dünnflüssige Beschaffenheit haben. Dadurch erklärt sich auch die geringe Menge der dazu verwendeten festen und breiigen Zutaten. Die Hauptsache ist dabei immer der Essig, der deshalb auch nicht zu sauer sein darf. Am besten eignet sich milder Weinessig oder ähnliches.

 

 

Rezepte für verschiedene, einfache Salate, für die man die oben aufgeführten Salatsaucen verwenden kann.

 

9. Kartoffelsalat

Die Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten. Dann gibt man so viel heiße Bouillon darauf, wie die Kartoffeln aufsaugen können (die Kartoffelscheiben sollen nicht in der Bouillon schwimmen). Anschließend verschließt man die Schüssel und lässt das Ganze abkühlen. Zum Schluss wird die gewünschte Sauce darüber gegeben. 

 

Tipp:

Noch besser schmeckt der Kartoffelsalat mit Kartoffeln vom Vortag, wenn man die Kartoffelscheiben kurz überbrüht und die Kartoffeln gut abtropfen lässt, bevor die Bouillon darüber gegeben wird. Dies gilt auch, wenn eine Essig-Öl-Sauce verwendet werden soll.

 

10. Krautsalat

Das Kraut fein hobeln und mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl vermischen. Speck in ganz kleine Würfel schneiden und hellgelb braten. Das Kraut, Salz und Essig dazugeben, umrühren und in eine Schüssel füllen.

 

Tipps:

  • Will man Salat aus eingemachtem Sauerkraut zubereiten, wässert man das Sauerkraut mehrere Stunden lang. Außerdem gibt man etwas Zucker daran.
  • Für Krautsalat kann man sowohl Weißkohl als auch Rotkohl oder Wirsing verwenden.

 

11. Tomatensalat

Tomatensalat kann man auf zwei verschiedene Arten zubereiten. 
Entweder schneidet man die Tomaten in Scheiben und macht sie nur mit Essig und Öl an
oder man salzt die geschnittenen Tomaten leicht, lässt sie zwei bis drei Stunden stehen und gießt dann den Saft ab. Die Tomatenscheiben werden anschließend mit Pfeffer und fein gehackten Zwiebeln vermengt und mit Essig und Öl begossen.

 

12. Apfelsalat

Äpfel gut waschen und/oder schälen und in dünne Scheibchen schneiden. Pfeffer und Salz darauf geben und den Salat mit Essig und Öl anmachen.

 

13. Chicoreesalat

Als Salat sind Chicorees ebenfalls wohlschmeckend: hierzu werden sie geschnitten und am besten mit Rapünzchen vermischt.

 

14. Salat von spinatblätterigem Senf

Für diesen Salat werden nur die jüngsten bzw. zartesten Blätter verwendet. Angerichtet wird er wie Kopfsalat. Wer mag, kann Dill und Gurkenkraut (Borretsch) dazugeben. 

 

Tipp:
Der spinatblätterige Senf kann außerdem wie Spinat zubereitet und als Gemüse genossen werden.

 

15. Pastinakensalat

Die Pastinakenwurzeln werden gewaschen und gargekocht. Dann werden die Wurzeln in Scheiben oder Stück geschnitten und mit einer Essig-Öl-Sauce übergossen. 

 

Tipp: 
Man kann runde und ovale Sorten verwenden.
 

 

Bild von Mats Danson auf Pixabay