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Vielseitige Rosenblüten

Gespeichert von Bastelfrau am 16 April 2013
Vielseitige Rosenblüten

Rosen kann man nicht nur in die Vase stellen oder trocknen, man kann sie auch essen. Zum Beispiel als Gelee. Oder man verarbeitet die Blütenblätter mit Essig. Der Rosenblüten-Essig kann dann als Salatdressing genossen werden – oder aber als Zusatz zum Shampoo, als erfrischendes Gesichtswasser, als Zusatz zum Badewasser oder man taucht ein Tuch hinein und legt es sich bei Kopfschmerzen auf die Stirn...

 

Rosenblüten-Gelee

Dieses Rezept reicht für zwei Gläser Gelee.

 

Zutaten

  • 15 große rote Rosenblätter (Vorsicht: Die Rosen dürfen nicht mit Chemikalien behandelt sein)
  • 3 Tassen Wasser
  • 1/4 Tasse Zitronensaft
  • 2 Tassen Zucker
  • Pektin

 

Zubereitung:

  1. Die Blätter von den Rosenblüten zupfen und alle welken Stellen entfernen.
  2. Die Rosenblätter in einen Durchschlag geben und unter fließendem kalten Wasser vorsichtig abwaschen. Gut abtropfen lassen.
  3. Die Blätter in einen Topf geben, Wasser und Zitronensaft dazugeben und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, den Deckel auf den Topf geben und 30 Minuten simmern.
  4. Durch ein dünnes Baumwolltuch abseien. Dabei die Rosenblätter nicht durch das Tuch pressen!
  5. Die zurückbleibende Flüssigkeit abmessen und auf eine Tasse Flüssigkeit eine dreiviertel Tasse Zucker geben.
  6. Die gezuckerte Flüssigkeit zurück in den Topf geben. Bei schwacher Hitze unter Rühren erwärmen, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
  7. Die Flüssigkeit bei starker Hitze schnell zum Kochen bringen und 15 Minuten offen kochen lassen.
  8. Pektin dazugeben und rühren, bis sich das Pektin aufgelöst hat. 3 Minuten kochen. In sterilisierte Gläser füllen und verschließen.
  9. Glas dekorieren und verschenken! :-)

 

Rosenblüten-Essig

 

Zutaten

  • 2 Tassen Weißweinessig
  • 1 Tasse Rosenblüten (Achtung: Die Rosen müssen pestizidfrei sein!)
  • 3-4 Gewürznelken

 

Zubereitung

  1. Blütenblätter abzupfen, das weiße Ende abknipsen.
  2. Die Blättchen vorsichtig zerkleinern.
  3. Blütenblätter und Gewürznelken in ein steriles Glas geben und heißen (nicht kochenden) Essig darüber gießen.
  4. Die Blütenblätter mit einem Holzlöffel grob zerdrücken. Das Glas verschließen und 10 Tage an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren.
  5. Dann die Flüssigkeit durch ein Sieb gießen um die Gewürznelken und Blütenreste zu entfernen.
  6. Die übrigbleibende Flüssigkeit in eine sterilisierte Flasche geben, schön dekorieren und verschenken.