Zwiebelfleisch mit Butter aus dem Crockpot

Das Rindfleisch, das wir für dieses Essen gekauft haben, war wohl das fettigste und sehnigste, was ich jemals “verkocht” habe – von außen sah es richtig gut aus, beim Schneiden sah man dann erst die Bescherung. Trotzdem ist es erstaunlicher Weise dank des Crockpots mal wieder butterzart geworden.

 

Zutaten:

1500 g Rindfleisch
bis zu 1/2 Tasse Butter (hängt davon ab, wie fett das Fleisch ist)
1 Tüte Zwiebelsuppe
1/2 Tasse Wasser

 

Zubereitung:

1. Das Fleisch in ca. 2×2 cm große Würfel schneiden und in den Crockpot geben.
2. Die Butter in Flöckchen darauf verteilen.
3. Das Zwiebelsuppenpulver darüber streuen.
4. Wasser dazugeben und umrühren.
5. Crockpot schließen und bei Einstellung “Low” 7-8 Stunden oder bei Einstellung “High” 4-5 Stunden garen. Während der Garzeit 1-2 mal umrühren.

 

Dazu passen Reis, Kartoffeln, Kartoffelbrei, Nudeln oder Spätzle. Wir essen außerdem gerne Bohnensalat dazu.

 

 

Tipps und Tricks:

  • Je nach verwendetem Crockpot oder Slowcooker kann die Garzeit ganz unterschiedlich sein.
  • Für mich persönlich hätte auch die halbe Packung Zwiebelsuppe gereicht. Ich finde, das Gericht ist dadurch sehr geschmacksintensiv geworden.
  • Wenn dir das Fleisch zu blass wird, kannst du es auch, bevor du es in den Crockpot gibst, in der Pfanne scharf anbraten. Dadurch verändert sich auch der Geschmack des fertigen Gerichtes, weil beim Anbraten Röstaromen entstehen.
  • Statt des Crockpotes oder Slowcookers kannst du dieses Gericht auch in der Kochkiste garen. 
  • Obwohl ich eigentlich keine “Tütensuppen” oder andere Mischungen mag, schmeckt dieses Zwiebelflesch sehr lecker. 
  • Bei der Zubereitung im Crockpot oder Slowcooker gibt es – zumindest bei mir – immer recht viel sehr geschmacksintensive Sauce. Da 1500 g Rindfleisch doch recht viel ist, kann man es zusammen mit der Sauce einfach in der Mikrowelle wieder aufwärmen.
  • Wer mag, zerpflückt übriggebliebenes Fleisch, gibt es zurück in den Crockpot und gießt Ketchup oder Grillsauce dazu. Nach zwei Stunden hat man dann eine Art “Pulled Beef”, das zusammen mit Krautsalat in einem Brötchen eine weitere Mahlzeit ergibt.
     

2018-08-27 14:47:45
Bastelfrau (Barbara)